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Wirkt die Drohnenbrut bei kleinzelligen Bienen als Varroafal

Beitrag von bee » Mi Sep 11, 2019 5:52 pm

Wirkt die Drohnenbrut bei kleinzelligen Bienen als Varroafalle?
http://resistantbees.es/?p=3315

Im Zuge der Untersuchungen meiner kleinzelligen Völker auf VSH (Varroa Sensitive Hygiene), angeregt durch Erik Österlund, stieß ich nun auf sehr interessante Tatsachen, die sich in der Brut und vor allem in der Drohnenbrut abspielen.

Es ist ja bekannt, dass bei den kleinzelligen Völkern die Varroen in der aktiven Saison vor allem in die Drohnenbrut gehen. Das ist bei weitem mehr ausgeprägt als bei konventionellen grosszelligen Völkern, was sich schon vor Jahren bei Untersuchungen meiner Völker bestätigte.

Nun fiel mir schon seit längerem auf, dass Drohnenbrutzellen und auch Bienenbrutzellen von mehreren Varroen besetzt sein konnten, obwohl die Anzahl der Varroen im Stock eher gering war. Eine Erklärung hatte ich dafür nicht, nur Vermutungen, daß dadurch die Inzucht der Milben vermieden werden würde.

Nun wurde ich eines anderen belehrt und die Annahme, daß das von den Bienen gesteuert wird, ist nicht mehr von der Hand zu weisen.

weiter lesen:
http://resistantbees.es/?p=3315

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DER gangbare Weg zu resistenten Bienen

Beitrag von bee » Mo Sep 09, 2019 7:04 pm

DER gangbare Weg zu resistenten Bienen, Grundlegendes von Ed&Dee Lusby
http://resistantbees.es/?p=2727

Dee Lusby, arizona, Die Grundlagen unserer Arbeit
Viele wissen nun wohl schon, dass wir der Meinung sind, dass kleine Bienen besser sind. Aber die Frage ist warum und wie?
Da nun einige Fragen im Raum stehen, denke ich, das es hilfreich ist, dass ich zunächst den Grund erkläre, warum wir so denken.

Zu aller erst lasst mich mal postulieren, dass man einen Krieg nicht durch die Anwendung von einzelnen Taktiken gewinnen kann. Man gewinnt dann, wenn man alles einsetzt was einem zur Verfügung steht, indem man ein gewissenhaft entwickeltes Einzingeln einsetzt und von allen Seiten gleichzeitig angreift.

Wir befinden uns tatsächlich in einem Krieg in unserer Imker-Industrie und ob wir gewinnen können oder nicht, als eine sich weiterentwickelnde Imker-Industrie, hängt davon ab, ob wir in der Lage sind zusammenzuarbeiten und uns gegenseitig zu helfen. Das beinhaltet den Austausch von Informationen und kein Zurückhalten von sogenannten Geheimnissen, denn was nützt es, wenn ihr die einzigen seid die übrig bleiben und alle eure Freunde verschwunden sind....

weiter lesen: http://resistantbees.es/?p=2727

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Studie Fortpflanzungserfolg Varroen in kleinen Zellen

Beitrag von bee » Do Sep 05, 2019 7:02 pm

wissenschaftliche Forschung ergibt: eine kleinere Zellgröße kann sich auf den Fortpflanzungserfolg von Varroen auswirken

http://resistantbees.es/?p=3310

Zellgröße und Varroabefall in anfälligen und natürlich überlebenden Bienenvölkern (Apis mellifera)
Die Daten zeigen, dass der Milbenreproduktionserfolg in kleineren Zellen in anfälligen Kolonien (höhere Nicht-Reproduktionsraten, verzögerte Reproduktion und fehlende männliche Milben) signifikant verringert war, nicht aber in den Überlebensvölkern. Die Ergebnisse stützen die Behauptung, dass eine kleinere Zellgröße einen Einfluss auf den Fortpflanzungserfolg von Varroa destructor haben kann. Aber dies scheint jedoch nicht in Verbindung zu stehen mit der natürlichen Selektion der Überlebensmechanismen der Varroen.

http://resistantbees.es/?p=3310

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Widerlegung der wissenschaftlichen Studien

Beitrag von bee » Di Sep 03, 2019 6:23 pm

Widerlegung der wissenschaftlichen Studien über die Uneffektifität der kleinen Zellen

http://resistantbees.es/?p=3299

Wissenschaftliche Studien über die Wirkung von kleinen Zellen auf die Vermehrung von Varroamilben wurden fast alle mit falschen Voraussetzungen vollzogen.

Endlich können wir beweisen dass nahezu all diese Studien falsche Ansätze hatten und unkorrekt durchgeführt wurden. Erik Österlund hat sich die Mühe gemacht dies genauestens auszuarbeiten.

http://resistantbees.es/?p=3299

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Studie - mehr hygienisches Verhalten auf kleinen Zellen

Beitrag von bee » Do Aug 29, 2019 6:12 pm

wissenschaftliche Studie: hygienisches Verhalten verstärkt bei Bienenvölkern, die auf kleinen Zellen gehalten werden


Auf diese Weise konnten wir zeigen, daß das hygienische Verhalten verstärkt werden kann, indem man Bienenvölker auf kleinzellige Waben bringt, auch ohne natürliche Selektion durch das Fehlen von Behandlung gegen Varroa destructor.


die ganze Studie ist hier einzusehen:
http://resistantbees.es/?p=3757

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wissensch. Studie - kleinzellige Bienen leben länger

Beitrag von bee » Di Aug 27, 2019 7:24 pm

http://resistantbees.es/?p=3641

Zusammenfassung:

Zwischen 2011 und 2013, verglichen wir die Lebensdauer der Bienen, in Laborkäfigtests, die in Völkern aufgezogen wurden, die auf kleinzelligen Waben gehalten wurden (Zellengröße von 4,93 mm), die entweder behandelt oder unbehandelt waren gegen die Varroatose, sowie die Lebensdauer der Bienen in Völkern auf Standardgröße der Zellen (Zellengröße von 5,56 mm), beide behandelt und unbehandelt gegen die Varroatose.

Die Haltung von Bienenvölkern auf kleinzelligen Waben, kombiniert mit dem Mangel an starkem parasitären Druck von V. destructor, verlängert die Lebensdauer dieser Bienen, im Vergleich zu den Bienen aus Waben mit Standardzellengröße. Die Haltung von Bienenvölkern auf kleinzelligen Waben erhöht die Langlebigkeit dieser Bienen, die darauf gezogen wurden und stark von den Parasiten befallen waren.

Intensiver Befall durch Varroa destructor Milben verkürzte die Lebensdauer der Bienen, und zwar unabhängig von der Zellengröße der Waben. Das wird durch den signifikanten Verbindungszusammenhang bestätigt, der zwischen den Parametern des Ausmaßes der Verseuchung und der Lebensdauer der Bienen besteht. Währenddessen die besondere Wechselwirkung zwischen der Arbeiterbienenlebensdauer und dem Ausmaß des Befalls abhängig war von der Zellgröße (klein / Standard).

Daher beeinflußt die Zellengröße der Waben die Biologie, sowohl des Parasiten als auch des Wirtes, sowie wie die Beziehung zwischen ihnen.Daher scheint eine Analyse biologischer Verbindungen zwischen A. mellifera Völkern und Varroa destructor, im Zusammenhang mit verschiedenen Zellengrößen der Waben, eine vielversprechende Richtung für die Forschung zu sein.


hier die wissenschaftliche Untersuchung:
http://resistantbees.es/?p=3641

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weltweite Registrierung von Vergiftungen von Bienen

Beitrag von bee » So Aug 18, 2019 7:07 pm

APIMONDIA-Arbeitsgruppe „Nebenwirkungen von Agrochemikalien und Bienenarzneimitteln auf Bienen“

alle mitmachen!!!!!
:wink: :foto:

DIE WELTWEITE REGISTRIERUNG VON VERGIFTUNGEN VON BIENEN
https://docs.google.com/forms/d/1rg-24G ... rm?c=0&w=1

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Hallo und willkommen zu dieser Umfrage.
https://docs.google.com/forms/d/1rg-24G ... rm?c=0&w=1


Dies ist ein sehr einfacher Fragebogen, um Toxizitätsereignisse nach Pflanzenschutz- oder Tierarzneimitteln aufzuzeichnen, die in Ihren Kolonien beobachtet wurden. Honigbienenkolonien auf der ganzen Welt werden durch eine Reihe von Parametern und unter anderem durch Giftstoffe wie Pflanzenschutzmittel oder Tierarzneimittel sowie deren mögliche Synergie gestört. Um eine globale Dimension der Häufigkeit der auftretenden Toxizitätsereignisse zu erfassen und die möglichen Verbreiter, möchten wir Sie bitten, an dieser Umfrage teilzunehmen.

Die Umfrage ist anonym und eine Initiative der APIMONDIA-Arbeitsgruppe „Nebenwirkungen von Agrochemikalien und Bienenmedikamenten auf Bienen“. Es ist nicht dazu gedacht, statistische Rückschlüsse zu ziehen, sondern die Ereignisse zu erfassen. Ziel ist es nicht, eine detaillierte Initiative anderer Organisationen oder Länder zu ersetzen. Schließlich werden die Ergebnisse der Umfrage nicht für persönliche oder institutionelle Zwecke verwendet. Sie werden jedoch von der APIMONDIA Federation als Beweis für die Toxizität von Honigbienen in der Welt verwendet, um die Aufmerksamkeit der Behörden auf das Thema „Gesundheit und Überleben der Bienen“ zu lenken.

Sobald wir eine erhebliche Menge an Daten erhalten, werden wir die Ergebnisse zu Ihrer Information auf http://www.apimondia.com hochladen.

Laden Sie den Link der Umfrage auf Ihre Website hoch und informieren Sie Ihre Kollegen darüber.

Im Voraus vielen Dank für Ihre Beiträge und die Zusammenarbeit.

Im Auftrag der APIMONDIA-Arbeitsgruppe Nr. 9 „Nebenwirkungen von Agrochemikalien und Bienenarzneimitteln auf Bienen“

Dr. Fani Hatjina

Direktor des Instituts für Tierwissenschaften
Hellenic Agriculture Org. "DEMETER"
63 200 Nea Moudania - Griechenland

https://docs.google.com/forms/d/1rg-24G ... rm?c=0&w=1

Subletale Auswirkungen von Oxalsäure

Beitrag von bee » So Aug 11, 2019 7:29 pm

Studie: Subletale Auswirkungen von Oxalsäure auf die Biene apis mellifera: Änderungen im Verhalten und in der Lebenserwartung


Dr Heike Ruff hat geschrieben:Oxalsäurebehandlung mit Nebenwirkung

Zur Bekämpfung der Varroamilbe können Imker verschiedene Tierarzneimittel einsetzen, darunter auch organische Säuren wie Ameisensäure oder Oxalsäure(OS). Für die Zulassung der OS wurde bislang nur die Wirksamkeit gegen die Milbe sowie die Verträglichkeit für die Bienen bewertet. Als Kriterium für die Bienenverträglichlichkeit ist entscheidend, ob die Säure zum Tod der Biene führt (Mortalität). Für Mitteleuropa gilt daher die Empfehlung, in der brutfreien Zeit im Spätherbst einmalig mit 3,5%iger OS-Dihydratlösung zu behandeln. Höhere Konzentrationen oder Mehrfachbehandlungen führen zu hohen Bienenverlusten. Eine Studie zeigt nun, dass die OS-Behandlung trotz sachgerechter Anwendung schädliche Auswirkung auf die Bienen haben kann. Die Säure beeinflusst sowohl die Leistungsfähigkeit als auch das Verhalten. Behandelte Arbeiterinnen vernachlässigten die Brutpflege und sind inaktiver. Lernfähigkeit und Gedächtnisleistung für Düfte sind vermindert. Selbst die Lebensdauer der Bienen ist verkürzt. Darüber hinaus kann die Säure Verdauungsorgane der Biene schädigen. Ausserdem putzen sich die Bienen häufiger. Ob es das Bestreben der Biene ist, am Körper anhaftende Säurekristalle loszuwerden, oder aber ein Vergiftungssymptom darstellt, ist unklar. Offensichtlich ist dagegen, dass derart geschwächte Bienen nicht zur Gesundheit des Bienenvolkes beitragen können. Die genauen Wirkungen der OS sind den Forschern bisher nicht bekannt. Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob die Auswirkungen der Säure durch Nervenschädigung (Neurotoxizität) verursacht werden.


mehr dazu:
http://resistantbees.es/?p=3794

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Mo Aug 05, 2019 5:49 pm

hallo Markus,
Markus W. hat geschrieben:Die Varroa ist ja nicht blöd, sie wird immer widerstandsfähiger, vor den Säureattacken z.B. versteckt sie sich zum Beispiel zwischen den Bauchschuppen


ja und das Interessante ist, dass sie sich jetzt viel länger in der verdeckelten Brut aufhält als früher. Eine Auswirkung der Behandlungen:
http://resistantbees.es/?p=3428

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » So Aug 04, 2019 9:32 pm

ich hab mich mit einem Imkerkollegen unterhalten, der seine Bienen auch auf 4,9er Zellmaß hat, er sagte mir das die Varroa in 30 Jahren größer geworden wäre.
Die Varroa ist ja nicht blöd, sie wird immer widerstandsfähiger, vor den Säureattacken z.B. versteckt sie sich zum Beispiel zwischen den Bauchschuppen

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