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grosser Vorteil – verlängerte Flugzeiten kleinzelliger Biene

Beitrag von bee » Mo Feb 24, 2020 3:22 pm

ich möchte hier mal versuchen nach und nach all die Vorteile der kleinzelligen Bienen zusammenzustellen.

Verlängerte Flugzeiten kleinzelliger Bienen

Heute hat Dee Lusby was interessantes geschrieben in ihrem amerikanischen Forum.

Es ging darum, dass ein Kollege schrieb, dass seine Bienen bei 14°C flogen und sogar etwas Pollen brachten.
Dee entgegnt,e dass die kleinzelligen Bienen bei diesen niedrigen Temperaturen an Stellen die Wärme speichern, wie Felsen etc, immer was finden ..
…..während die dicken grosszelligen Bienen das nicht tun können, denn die kleinen fliegen bei niedrigeren und auch bei höheren Temperaturen und auch früher am Morgen und später am Abend…..

http://resistantbees.es/?p=3764

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ein sensationelles Video - Bienen beißen Varroamilben

Beitrag von bee » So Feb 23, 2020 8:30 pm

längere Lebensdauer kleinzelliger Bienen

Beitrag von bee » Do Feb 20, 2020 9:08 pm

längere Lebensdauer kleinzelliger Bienen, eine wissenschaftliche Studie liefert den Beweis

http://resistantbees.es/?p=3639

Ein weiterer Punkt ist, dass kleinzellige Bienen eine viel längere Lebensdauer haben, 8 bis 12 Wochen (Ed&Dee Lusby). Die normalen, grosszelligen Bienen haben nur eine Lebenserwartung von 6 Wochen, die durch die Anwendung von Chemie im Bienenstock wie Varroabekämpfungsmittel etc, noch um einiges verkürzt wird. Die verlängerte Lebensdauer der Bienen resultiert in enorm starken Völkern und die zu verrichtende Arbeit im Stock kann von viel mehr Bienen erledigt werden, was eine Voraussetzung für ein gesundes Immunsystem ist. Immerwährender Stress, durch die gleiche Menge zu verrichtender Arbeit, mit zu wenigen Bienen, kratzt am Abwehrsystem der Bienen.

http://resistantbees.es/?p=3639

wichtiges zu Thelytoky

Beitrag von bee » Di Feb 18, 2020 3:22 pm

Dee Lusby berichtigt einen Artikel, der im amerikanischen Imkerjournal ABJ über das Thema Thelytoky geschrieben wurde.
Hier wird Thelytoky erklärt:
https://de.qwerty.wiki/wiki/Thelytoky

Thelytoky (aus dem griechischen thēlys „weiblich“ und tokos „Geburt“) ist eine Art von Parthenogenese , bei denen Weibchen aus unbefruchteten Eiern hergestellt werden.


Thelytoky ist bei den meisten verzüchteten Bienen verschwunden. Wenn man lange genug den Weg der Lusbys geht, dann kann das Thelytoky wieder auftreten.

mehr darüber:
http://resistantbees.es/?p=4139

Bild

https://de.qwe.wiki/wiki/Thelytoky
Automixis ist eine Form von thelytoky. In automictic Parthenogenese , Meiose erfolgt und Diploidie wird durch Fusion der ersten Division nicht-Schwester Kerns (Zentralfusion) oder die zweiten Abteilung Schwester Kerne (terminale Fusion) gestellt. (siehe Zeichnung).

Automixis mit zentraler Fusion neigt Heterozygotie in der Passage des Genoms von Mutter zu Tochter zu halten. Automixis mit zentraler Fusion tritt auch bei der Honigbiene Cape Apis mellifera capensis auf.

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Imker aus Südafrika und Russland

Beitrag von bee » Sa Feb 01, 2020 7:20 pm

ein sehr interessanter Bericht von unserem Kollegen Schlomo, der sich auch gerade hier am anmelden ist.
Seine Erfahrungen aus Südafrika und jetzt aus Russland.
Es geht um die Einführung der Natal Biene, die mit dem Wind am Kap nicht zu Recht kam.
https://resistantbees.com/blog/?page_id ... ment-47348

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Mandelblüte

Beitrag von bee » Mi Jan 22, 2020 7:01 pm

hier geht es los mit der Mandelblüte. Sie fängt in höheren Lagen früher als an der Küste an.
Jedoch will es nicht regnen - Bienen sind fit weil ich ihnen letztes Jahr allen Honig belassen habe und zusätzlich auf Robin Hood Art von den starken zu den schwachen gegeben habe.

alm_20_1.JPG


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Re: VSH Königinnen

Beitrag von bee » Mi Jan 22, 2020 6:56 pm

hallo Franz,


FranzXR hat geschrieben:
Und was mich am meisten irritiert ist, dass sie nicht mal wissen was genau VSH ist wie es scheint.
Nach der Definition von Harbo (und das ist das was heute gilt und nicht das von Spivak) impliziert VSH das hygienische Verhalten.


Leider stimmt beides, VSH und HYG sind BEIDES Formen des Hygienischen Verhaltens. Aber für die zwei Verhalten sind verschiedene "Genorte" verantwortlich - beides wird offensichtlich additiv vererbt, bei VSH scheinen aber mehr "Genorte" verantwortlich zu sein. Auffallend ist das Bienen mit hohen VSH Werten oft auch gutes HYG Verhalten haben, aber Bienen mit ausgeprägtem HYG Verhalten nicht Zwangsläufig hohen VSH Werte haben. Bitte daher diese zwei Tests nicht miteinander vermischen, beide testen unterschiedliches Verhalten für unterschiedliche Eigenschaften.


der Begriff "VSH" = Varroa Sensitive Hygiene, wurde von John Harbo neu definiert.
Das schreibt John Harbo hier:
Harbo hat geschrieben:Wir wählten Bienen aus nach Resistenz auf Varroa destructor Anderson and Trueman. Dank künstlicher Befruchtung mit einzelnen Drohnen erreichten wir schnell Resistenz (bis fast zur gänzlichen Elimination der Milben Population) Wir nannten diese Charateristik Unterdrückte Milben Reproduktion (Suppressed Mite Reproduction SMR), denn als wir Arbeiterbienenpuppen mit 7 bis 11 Tagen nach dem Verdeckeln untersuchten hatten fast alle keine lebensfähigen Nachkommen.(Harbo and Harris, 1999).
Studien haben gezeigt dass dieser Zustand verursacht wurde durch das Ausräumen von infizierter Brut durch die erwachsenen Bienen (Ibrahim und Spivak, 2004, 2006; Harbo und Harris, 2005). Dieses Ausräumen der von Milben infizierten Bienenpuppen ist offensichtlich auf die Arbeiterinnenbrut beschränkt, jedoch manchmal können Bienen auch infizierte Drohnenpuppen entfernen, aber sie reduzieren nicht signifikant den Befall in der Drohnenbrut (Harris, 2008).
Die Entfernung infizierter Puppen durch erwachsene Bienen erklärt, warum Milbenresistenz nicht vor Ablauf von 6 Wochen nach Einführung einer milbenresistenten Königin beobachtet werden konnte, warum die Milben dann so plötzlich verschwanden und wie die Milbenpopulation sich nach Einführung einer nichtresistenten Königin wieder erholte (Harbo und Harris, 1999; Harris und Harbo, 2000). Deswegen haben wir diese Milbenresistenzeigenschaft in Varroa Sensitive Hygiene oder VSH umbenannt, weil es als eine Form des hygienischen Verhaltens auftrat. Der Begriff SMR, anfangs nützlich in der Beschreibung unserer Zuchtarbeit, beschreibt nun nicht mehr präzise das Verhalten der resistenten Bienen.....

.....Honigbienen zerstören manchmal ihre Brut, um (so wie es uns scheint) Krankheiten oder Parasiten oder einfach tote Brut zu eliminieren. Die Entnahme von Bienenpuppen, die mit Varroa infiziert sind, könnte also der Brutentnahme von AFB (Woodrow….) infizierter Zellen, vergleichbar sein. Rothenbuhler beschrieb diese Entnahme der befallenen Brut als hygienisches Verhalten und diese Bezeichnung wurde seitdem ausgeweitet auf das Entfernen von durch Unterkühlung gestorbener Brut (Newton), Brut getötet durch Punktierung (Spivak) , mit Kalkbrut infizierte Zellen (Gilliam), durch die große Wachsmotte befallene Brut (Correa_Marques…) oder Brut, die durch den kleinen Beutenkäfer – Aethina tumida – (Ellis et al….) befallen wurde. Deswegen, Hygiene bei Bienen bedeutet das Aufspüren und Entfernen der befallenen oder toten Brut durch erwachsene Bienen.
Diese unterschiedlichen Typen hygienischen Verhaltens haben Ähnlichkeiten aber auch Unterschiede. Spivak und Reuter (2001) fanden heraus, das Kolonien, die auf schnelle Entnahme gefriergetöteter Brut gezüchtet worden waren, auch resistenter gegen AFB waren. Studien die hohe und geringe Level von gefriergetöteter Brut und Kalkbrut untersuchten, fanden keine klaren Zusammenhänge (Taber…), aber eine Gruppe von Völkern die auf Entfernung gefriergetöteter Brut gezüchtet war, war auch insgesamt mehr resistent gegen Kalkbrut verglichen mit einer anderen Gruppe, die nur mäßige Eigenschaften gegen die Entfernung gefriergetrockneter Brut zeigte (Spivak….). Ähnlich dem, hat auch VSH Gemeinsamkeiten und Unterschiede mit den anderen Formen hygienischen Verhaltens. Zum Beispiel, VSH produziert intermediäre Phänotypen (unterschiedliche Ausprägungen), das am besten mit additiven Allelen (Harbo and Harris..) erklärt werden kann, wogegen das hygienische Verhalten gegen AFB (Rothenbuhler) ein rezessives Phänomen ist (das Merkmal muß reinerbig vorliegen, um in Erscheinung zu treten). Hygienisches Entfernen von gefriergetöteter Brut scheint durch quantitative Effekte mehrerer Gene kontrolliert zu sein (Lapidge).
Der Zweck dieses Papers ist daher eine präzise Beschreibung von VSH. VSH hat 2 generelle Elemente: Die Entnahme infizierter Brut und eine höhere Rate nicht reproduzierender Milben. In früheren Studien (Harbo) wurde gezeigt, das das stäkere Auftreten von nichtreproduzierenden Milben korreliert war mit einer Abnahme der Milbenpopulation, wogegen dies bei gefriergetöteter Brut nicht so war. Das Auftreten von nichtreproduzierenden Milben, war daher unser Zuchtmerkmal. Wir wissen nicht, ob die Anreicherung nichtreproduzierender Milben eine kritische Komponente der Milbenresistenz ist, aber sie ist zumindestens charakteristisch für VSH. Ein klare Beschreibung von VSH sollte andere befähigen: 1) diese Eigenschaft nachzustellen 2) Varianten oder Komponenten von VSH zu beschreiben und 3) Milbenresistenzmechanismen aufzudecken, die nicht oder teilweise mit VSH zusammenhängen. Spezifische Ziele dieser Arbeit waren: 1) welche Milbeninfektionen werden von VSH erkannt, 2) den Zusammenhang zwischen Brutentnahme und dem relativen Auftreten von nicht eierlegenden Milben beschreiben und 3) Milbenresistenzen zu beschreiben, die weniger als 100% der Allele von VSH haben.


VSH hat 2 generelle Elemente: Die Entnahme infizierter Brut und eine höhere Rate nicht reproduzierender Milben
Das heisst VSH impliziert das HYG. Ohne HYG kein VSH.
Und HYG heisst ja hygienisches Verhalten.
:wink:

alle Klarheiten beseitigt :risa:

Re: VSH Königinnen

Beitrag von FranzXR » Di Jan 21, 2020 12:03 pm

Und was mich am meisten irritiert ist, dass sie nicht mal wissen was genau VSH ist wie es scheint.
Nach der Definition von Harbo (und das ist das was heute gilt und nicht das von Spivak) impliziert VSH das hygienische Verhalten.


Leider stimmt beides, VSH und HYG sind BEIDES Formen des Hygienischen Verhaltens. Aber für die zwei Verhalten sind verschiedene "Genorte" verantwortlich - beides wird offensichtlich additiv vererbt, bei VSH scheinen aber mehr "Genorte" verantwortlich zu sein. Auffallend ist das Bienen mit hohen VSH Werten oft auch gutes HYG Verhalten haben, aber Bienen mit ausgeprägtem HYG Verhalten nicht Zwangsläufig hohen VSH Werte haben. Bitte daher diese zwei Tests nicht miteinander vermischen, beide testen unterschiedliches Verhalten für unterschiedliche Eigenschaften.

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Mo Jan 06, 2020 8:22 pm

hallo Markus,
Markus W. hat geschrieben:gibt es in euren Wäldern auch noch wildlebende Bienenpopulationen?


vor die Varroa hier ankam war ALLES hier voller Bienenschwärme. Vor allem in den tiefen Schluchten in Höhlen. Jetzt gibt es keinen einzigen mehr.

Das war zum Beispiel einer der in einer Hütte hinter der Tür hing. Der war enorm.

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » So Jan 05, 2020 6:36 am

Guten Morgen, bee,
gibt es in euren Wäldern auch noch wildlebende Bienenpopulationen?
liebe Grüße Markus

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