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Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Karl » Do Okt 19, 2017 8:25 pm

Hallo Stephan, Felix
Felix hat geschrieben:So sieht es aus :wu: .Die frage ist, wie man das denen so beibringt, das die das verstehen. Denn so direkt sollte man das denen nicht sagen. Sonst sind werden die ziemlich sauer und trägt der Sache nicht bei.


genau so ist es!

Bei den Treffen im Imkerverein wird nur über die Behandlung gesprochen.
In den Imkerkursen bekommst als Jungimker/in ebenfalls nur die Behandlung mit AS/OS etc. erklärt und sogar da gibt es keine klaren Richtlinien.

Solange ich kein positives Ergebnis nachweisen kann verhalte ich mich ruhig, weil es ohnehin nicht auf fruchtbaren Boden fallen würde.

Viele Jungimker/innen nützen (so wie ich) das Internet für Infos.
Da kannst von allen die auf YouTube einen Videokanal über Bienen betreiben die Vor- und Nachteile vom Nassenheider-Verdunster ob horizontal oder vertikal ansehen.

Dachte am Anfang auch, dass es eigentlich jeden Imker interessieren müsste eine echte Alternative für seine Bienen zu kenne. Dem ist leider nicht so.

Nix da:
Wir machen so weiter und hoffen das sich was ändert. :doll:

MfG
Karl

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Markus W. » Do Okt 19, 2017 7:51 pm

Hallo Felix und alle anderen Imkerinnen/Imker,
Felix hat geschrieben:So sieht es aus :wu: .Die frage ist, wie man das denen so beibringt, das die das verstehen. Denn so direkt sollte man das denen nicht sagen. Sonst sind werden die ziemlich sauer und trägt der Sache nicht bei.

Aber Appelle können wir an die Parteivorsitzenden richten, den nationalen Bienenaktionsplan umzusetzen:
Unter dem Motto: "A Place to Bee", für eine Zukunft mit Bienen, hat die Aureliastiftung in Zusammenarbeit mit dem Bund (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland) einen nationalen Bienenaktionsplan erstellt.
Hier können wir appellieren und den nationalen Bienenaktionsplan als Pdf downloaden:
http://www.bund.net/bienenaktionsplan
http://www.aurelia-stiftung.de

hab selber grad appelliert, zusammen mit bereits 70 000 Gleichgesinnten, die anvisierten 100 000 sind also bald geschafft!

Es lebe die Biene !!! und wie Stephan immer sagt: evviva la abeja!!! :wink:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Felix » Do Okt 19, 2017 6:48 pm

Das ist jetzt mal nicht schlecht, so was lesen zu dürfen.
Der bringt so ziemlich alles auf den Punkt.
Falsche Dogmen und Eigeninteressen beherrschen die Imkerei. Das vermittelte Imkerhandwerk lehrt eine intensive, am Honigertrag orientierte Imkerei mit harten Kompromissen an der natürlichen Lebensweise der Biene. Sogar die uns bekannten Bio-Label basieren mehr oder weniger auf dieser „profitorientierten“ Bienenhaltung. Der Imker misst sich selbst und seine Kollegen am Honigertrag. Und dies alles, obwohl der zeitliche Aufwand für den Imker riesig ist und der finanzielle Deckungsbeitrag des Honigverkaufes äusserst gering ausfällt! Die nicht gedeckten Aufwände werden als „Hobby“ und „Dienst an der Natur“ verbucht.
So sieht es aus :wu: .Die frage ist, wie man das denen so beibringt, das die das verstehen. Denn so direkt sollte man das denen nicht sagen. Sonst sind werden die ziemlich sauer und trägt der Sache nicht bei.

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Do Okt 19, 2017 6:28 pm

hallo Karl,

Karl hat geschrieben:Bee positive - Wild lebende Honigbienen

Schön was ab Min. 27 was zu lesen ist. :wink:

https://youtu.be/puqBRyp6Ubs


Ja den Andre Wermelinger kennen wir und er hat schon vor 5 Jahren eine sehr interessante Abhandlung über Bienen geschrieben:
https://resistantbees.com/forum/viewtop ... 3715#p3715

mit dem Titel: "Wege in eine moderne, nachhaltige Bienenhaltung" - Antrag an Bund, Kantone und Dachverband der Schweiz.
Doch leider hat sich da in der Schweiz, soweit ich weiss, keine Reaktion gezeigt.

Ich hab ja schon mal angeregt dass wir da intensiv über dieses Thema diskutieren sollten:
http://www.natuerliche-bienenhaltung.ch ... altung.pdf

Hier sind sehr gute und interessante Denkansätze die wir diskutieren sollten.
:wink:

Der Andre Wermelinger ist der Vorstand von freetehbees.ch:
http://freethebees.ch/verein/vorstand-2/

Dr. phil. nat. Daniel Favre ist auch im Vorsitz Wissenschaftlicher Beirat (ganz unten auf der Seite zu sehen) Daniel war vor einem Jahr hier auf Urlaub in einem Ferienhaus und ich lernte ihn zufällig kennen. Er wollte mir sein letztes Buch zusenden, aber bis jetzt hab ich nichts bekommen. Liegt wohl daran dass er frisch verliebt war.

Andre Wermelinger schrieb:
Eindrücke aus der aktuellen Bienenwelt
Es gibt nur noch als Nutztier gehaltene, domestizierte, auf Honigertrag
getrimmte Bienenvölker.
Der Mensch verhindert eine Wiederansiedelung
natürlicher Bienenvölker.

Die Imkerei verzeichnet weltweit grösste Verluste. In der Schweiz wurden in gewissen Regionen im Winter 2011/2012 bis zu 60% Völkerverlust prognostiziert – höhere Raten als je zuvor. Als natürlich und normal betrachtet man 10% Völkerverlust über den Winter.

Imker und Fachexperten sehen die Hauptursache in einem - selbst eingeschleppten - Parasiten namens „Varroa“. Sie kritisieren die intensive Landwirtschaft (u.a. Pestizide) und immer mehr auch die Belastung durch nichtionisierende Strahlung.

Was niemand weiss und was auch weder in Fachkreisen noch in der Öffentlichkeit besprochen wird: Der Imker selbst hat in den letzten paar Jahrzehnten 30 Millionen Jahre Evolution komplett ausgeschaltet und damit sämtliche natürliche Zyklen lahmgelegt! Das ist der Preis, den ein Schweizer Hobbyimker zugunsten einer intensiven, ertragsorientierten Honigwirtschaft in Kauf nimmt. Vom Volksmund als Naturfreund bezeichnet. Unterstützt und geführt durch Behörden, Gesetzgebung, Fachverbände bis hin zu Bio- und Tierschutzverordnung.

Die intensive Landwirtschaft und allenfalls auch die elektromagnetische Strahlung haben nicht zu vernachlässigende Einflüsse auf die Bienen. Da beide Themen bereits öffentlich und in Fachkreisen verhältnismässig objektiv diskutiert werden und da der Imker keine direkten Handlungsmöglichkeiten hat, gehen wir mit der vorliegenden Arbeit nicht näher darauf ein.

DIE BIENENHALTUNG muss grundlegend überdacht, verändert und kontrolliert in die Zukunft überführt werden! Die aktuell am Horizont ersichtlichen Massnahmen sind nichtsnutzig oder sogar gegenläufig. Solange der Imker weiter gegen die Natur arbeitet, werden wir noch lange forschen und behandeln können: Ein Leck gestopft, zwei neue geöffnet! Gut möglich, dass uns Menschen das aktuelle Bienenproblem noch vor dem Ende des Erdölzeitalters und/oder der Verfügbarkeit von sauberem Wasser grosses Kopfzerbrechen bereiten wird. Packen wir‘s also an!

Die vorliegende Arbeit ist in drei Hauptteile und einen Anhang gegliedert

1. Teil: Aufbau von zum Verständnis notwendigem Basiswissen

– Ein objektiver, ungeschönter Einblick in die aktuelle Imkerei

– Erkennen der wichtigsten Basisprinzipien für eine moderne, nachhaltige Bienenhaltung

2. Teil: Lösungsansätze für Behörden und Fachverbände

– Lösungswege zur Einleitung einer modernen, nachhaltigen Bienenhaltung

– Konkrete Projektideen, welche direkten, positiven und nachhaltigen Nutzen generieren können

3. Teil: Antrag an Bund, Kantone und Dachverband

4. Teil: Anhang

„Wilde“ Bienenvölker gibt es zumindest in der Schweiz keine mehr, nur noch als Nutztier gehaltene, domestizierte Bienen, welche auf Honigertrag getrimmt sind.

– Der Imker hat die ursprünglich ansässige schwarze Biene (Apis Mellifera Mellifera) durch importierte und menschlich gezüchtete Rassen komplett verdrängt

– Trachtlücken (z.B. im Juni) und Mangel an Biodiversität, hauptsächlich verursacht durch intensive Landwirtschaft, verhindern ein natürliches Verbreiten von Bienenvölkern.

– Ebenso gibt es heute praktisch keine natürlichen Brutplätze mehr (z.B. alte Baumbestände mit Löchern).

– Der Imker beeinflusst und verhindert aus später erläuterten Gründen das natürliche Ausschwärmen und verunmöglicht damit eine Verbreitung von Bienenvölkern.

– Bieneninspektoren und Imker vernichten, legitimiert durch die Behörden, zufällig sich trotzdem ansiedelnde, von Imkern ausgeschwärmte, Bienenvölker aus Angst vor potentiellen Krankheitsübertragungen auf ihre produktiven Zuchtvölker.

– Der Imker schwächt seine Bienen mindestens 2 bis 3x jährlich durch den Einsatz von Ameisen- und Oxalsäure zur Behandlung gegen Varroas (oder sogar mittels Insektiziden wie z.B. Perizin und anderen fragwürdigen Stoffen).

– Der Imker erntet Honig und füttert Zuckerwasser. Die Bienen überwintern auf minderwertigem „Honig“ auf reiner Zuckerbasis, welcher in keinster Weise der Reichhaltigkeit von richtigem Honig aus Nektar und Honigtau gleichkommt.

– Sowohl Pollen, als auch Nektar, sind teilweise durch Pflanzenschutzmittel aus Landwirtschaft und privaten Gärten belastet.

– Die Belastung durch nicht ionisierende Strahlung dürfte den Bienen mit ihren höchst sensiblen Orientierungsorganen ebenfalls nicht förderlich sein.

– Der Ordnungstrieb der Schweizer Bürger gibt den Bienen den Rest. Wo gibt es heute noch Naturwiesenstreifen um Felder herum? Wo blüht noch eine Kornblume im Kornfeld? Wie reichhaltig für die Bienen sind englische Rasen und Thuja- und Lorbeer-Hecken? Und warum werden in privaten Gärten noch immer Pflanzenschutz- und Unkrautvernichtungsmittel in hohen Mengen und oft übermässigen Dosen eingesetzt?


Hintergründe
Harte Kompromisse an der Natur werden zugunsten einer intensiven
Honigwirtschaft in Kauf genommen. Fehlerhafte Schlussfolgerungen führen
zu nichtsnutzigen und gegenläufigen Massnahmen.


Falsche Dogmen und Eigeninteressen beherrschen die Imkerei. Das vermittelte Imkerhandwerk lehrt eine intensive, am Honigertrag orientierte Imkerei mit harten Kompromissen an der natürlichen Lebensweise der Biene. Sogar die uns bekannten Bio-Label basieren mehr oder weniger auf dieser „profitorientierten“ Bienenhaltung. Der Imker misst sich selbst und seine Kollegen am Honigertrag. Und dies alles, obwohl der zeitliche Aufwand für den Imker riesig ist und der finanzielle Deckungsbeitrag des Honigverkaufes äusserst gering ausfällt! Die nicht gedeckten Aufwände werden als „Hobby“ und „Dienst an der Natur“ verbucht.

Imker und sogenannte „Fachexperten“ suchen die Hauptursache fürs aktuelle Bienensterben bei der - nebenbei erwähnt, bei Versuchen zur Produktionssteigerung selbst eingeschleppten - Varroamilbe. Zudem wird die intensive Landwirtschaft und teilweise auch die Belastung durch nicht ionisierende Strahlung hart kritisiert. Oft für Erklärungsversuche herhalten muss auch das aus Sicht der Imker fast jedes Jahr „ungünstige“ Wetter. Die eigene Betriebsweise und die eigenen Fehlmanipulationen werden NICHT hinterfragt.

Die Forschung analysiert Symptome und versucht diese zu bekämpfen. Wichtige Fakten und Erkenntnisse werden ausser Acht gelassen und teilweise bewusst verdrängt. Über die eigentliche Wurzel der Probleme spricht man weder in Imkerkreisen, noch unter den erwähnten Fachexperten. Einzelne, selbständig reflektierende Imker, trauen sich nicht, ihrer Überzeugung zu folgen und werden in ein Schema voll von falschen Dogmen gedrängt. Wer heute nachhaltig imkern will, muss gegen den Strom schwimmen .

„Forschungsresultate“ und „Schlussfolgerungen“ werfen ein falsches Licht auf die Realität, weil kaum jemand mit WIRKLICH natürlich gehaltenen Bienenvölkern Erfahrung hat. Es wird argumentiert und gefolgert auf Basis einer ertragsorientierten, widernatürlichen Bienenhaltung, was zwangsweise zu groben Fehlaussagen führen muss.

Presse, Politik, Behörden und Bevölkerung werden fehlgeleitet. Die uns bekannten Artikel in der öffentlichen- und in der Fachpresse sind unvollständig, oftmals gespickt mit krassen Falschaussagen und ergeben ein komplett verdrehtes Bild der aktuellen Lage. Massnahmen werden entweder nicht eingeleitet, sind objektiv betrachtet nicht zielführend oder, noch schlimmer, sogar verhängnisvoll für den Fortbestand der Bienen. Steuergelder werden sinnlos oder sogar mit negativen Auswirkungen behaftet fehlinvestiert.


und sehr interessant:
Lösungsansatz: Treibermodell
Eine moderne, nachhaltige Imkerei muss für Mensch & Natur lebenswichtige Kriterien
erfüllen. Massnahmen müssen anhand eines WIRKLICHEN und OBJEKTIVEN KPI Modelles
auf ihren effektiven Nutzen überprüft und nach Prioritäten umgesetzt werden.


Anhand des Treibermodelles sollen potentielle Massnahmen bewertet, priorisiert und Schritt für Schritt umgesetzt werden. Ein sich selbst ständig verbesserndes System ist notwendig.

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » Do Okt 19, 2017 5:35 pm

hallo Andrea,
Andrea hat geschrieben:
Ich habe letzten Monat zweck Ausbau einiger Waben in der zweiten Zarge noch ein 4,9er-Volk gefüttert.
6kg Honig für 6 Waben Dadant-Ausbau. Dachte ich.


Und jetzt der Horror: sie haben nicht gebaut.

Aber das hat dir doch der Felix geschrieben, dass die um diese Zeit nicht mehr bauen werden.

Der Honig war mit relativ viel Wasser angerührt. Angeblich animiert das mehr zur Bautätigkeit.
Jeden Tag bekamen sie ungefähr 1 Glas Honig plus Wasser.


Nein das ist absolut falsch.
Wenn du "relativ viel" Wasser zugibst, dann müssen die Bienen dieses Wasser alles wieder austrocknen. Im Sommer kann das vielleicht ok sein, weil sie Wasser brauchen im Stock für die Brut, aber um diese Zeit hast du damit sehr grossen Stress im Stock verursacht.

Dafür ist trotz schönem Wetter (knapp 20 Grad hier) kauf Flugbetrieb zu verzeichnen. Jungbienen fliegen sich ein, aber relativ wenige.
Mir sind an anderen Orten hier einige Völker mit gleichem Verhalten aufgefallen.


Das sind Winterbienen, die bis zum Frühjahr leben müssen, deshalb schonen sie sich und arbeiten weniger!

Anhand meines V-Schiebers weiß ich aber, dass sowohl Milben fallen auf Traubenfläche (ca. 25 cm Durchmesser)fallen, als auch POLLEN! Ich habe nur nie jemanden welche bringen sehen.


Das machen die bestimmt zu Zeiten wo es für sie interessante Pollentracht gibt und du nicht am beobachten bist.

Kann ich irgendwas machen? Die Traube zerreißen ist wohl eher schlecht und MWs bauen sie wohl keine mehr aus...
Nur so kommen sie doch massemäßig nicht über den Winter, oder?


Da bist du aber sehr spät dran und wir wissen ja auch nicht wieviel Masse sie haben und wo und wieviel Futter da drin sind.

Und die Kö wird nicht mehr anfangen mit legen..


Ja hoffentlich nicht, sonst gehen sie gleich bei der ersten Kälte in die Knie.

Mal angenommen, der Kö ist was passiert in den letzten 2 Wochen, wenn die nachweiseln und sie kann keinen Hochzeitsflug machen...holt die das im Frühjahr nach?


Nein kann sie nicht. Aber wer sagt dir denn dass die Königin weg ist?

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Andrea » Do Okt 19, 2017 5:26 pm

Hallo, Bee!

Ich habe letzten Monat zweck Ausbau einiger Waben in der zweiten Zarge noch ein 4,9er-Volk gefüttert.
6kg Honig für 6 Waben Dadant-Ausbau. Dachte ich.
Der Honig war mit relativ viel Wasser angerührt. Angeblich animiert das mehr zur Bautätigkeit.
Jeden Tag bekamen sie ungefähr 1 Glas Honig plus Wasser.

Und jetzt der Horror: sie haben nicht gebaut.
Dafür ist trotz schönem Wetter (knapp 20 Grad hier) kauf Flugbetrieb zu verzeichnen. Jungbienen fliegen sich ein, aber relativ wenige.
Mir sind an anderen Orten hier einige Völker mit gleichem Verhalten aufgefallen.

Anhand meines V-Schiebers weiß ich aber, dass sowohl Milben fallen auf Traubenfläche (ca. 25 cm Durchmesser)fallen, als auch POLLEN! Ich habe nur nie jemanden welche bringen sehen.

Ich bedürchte, die kleinen Bauverweigerer haben alles zugekleistert in der unteren Zarge. Sie sitzen drin, sieht man durch die Rahmen.
Kann ich irgendwas machen? Die Traube zerreißen ist wohl eher schlecht und MWs bauen sie wohl keine mehr aus...
Nur so kommen sie doch massemäßig nicht über den Winter, oder? Und die Kö wird nicht mehr anfangen mit legen..
Mal angenommen, der Kö ist was passiert in den letzten 2 Wochen, wenn die nachweiseln und sie kann keinen Hochzeitsflug machen...holt die das im Frühjahr nach?

Hoffe, Du kannst mir einen Tipp geben...Danke!
Gruß

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Karl » Do Okt 19, 2017 5:02 am

Bee positive - Wild lebende Honigbienen

Schön was ab Min. 27 was zu lesen ist. :wink:

https://youtu.be/puqBRyp6Ubs


Mit Klick auf YOUTUBE im Video kann man es größer sehen.

Viel Spaß
Karl

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Karl » Di Okt 17, 2017 9:13 am

bee hat geschrieben:

Und das Absperrgitter am Flugloch nicht vergessen!!!!

:wink:


Ja, stimmt, sehr wichtig!

Stephan, vielen Dank für die Tipps. :shakehand:

Karl

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von bee » So Okt 15, 2017 7:11 pm

hallo Karl,
Karl hat geschrieben:In meine Zargen passen 12 Stk. Waben mit EHM, bei einem Abstand von 35mm.


Du brauchst nicht 35mm Abstand sondern 33mm. Ich mach 32mm weil durch das Propolis an den Hoffmannschenkeln das dann wieder zu 33mm wird.
http://www.resistantbees.com/zelle.html

Sind 6 Stk. Kunstwaben für einen Ableger mit ca. 1,5 Kg. Bienenmasse (Kunstschwarm) genug?


Mit 5 ist das ok. Mach es so wie wir es hier zeigen und denk daran, dass da genügend Bienen rein müssen, eher zu viel als zu wenig:
http://www.resistantbees.com/wieklein.html

Und das Absperrgitter am Flogloch nicht vergessen!!!!


Muss bei den Kunstwaben gleich das Drohneneck für den Drohnenbau berücksichtigt werden?


Kannst du machen. Einfach mit einem feinen Fuchsschwanz die Ecke absägen

:wink:

Re: Diskussionsforum für alle

Beitrag von Karl » So Okt 15, 2017 10:50 am

Stephan, danke für die rasche Antwort.
Das sind good news. :wink:

Bin mir sicher, meine "Mädels" können das.
Werde zeitgerecht eine Bestellung von Matrizen und Kunstwaben aufgeben.

Abschließend noch eine Frage bezüglich Bestellung:
In meine Zargen passen 12 Stk. Waben mit EHM, bei einem Abstand von 35mm.

Sind 6 Stk. Kunstwaben für einen Ableger mit ca. 1,5 Kg. Bienenmasse (Kunstschwarm) genug?
Muss bei den Kunstwaben gleich das Drohneneck für den Drohnenbau berücksichtigt werden?

Plan neu:
Start auf 4 Stk. Kunstwaben mit ca. 1,5 kg. Bienenmasse.
Die erste Erweiterung wird ebenfalls noch mit 2 Stk. Kunstwaben erfolgen.
Danach sollte der Ausbau von Mittelwänden schon möglich sein.
Durch den verkleinerten Abstand von 33mm werden 13 Waben in eine Zarge, mit Innenmaß 440 mm (Warmbau), passen.

Freue mich schon auf den "NEU"-Start im kommenden Frühjahr.

MfG
Karl

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