Diskussionsforum für alle

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Hip Hop und die Bienen

Beitragvon bee » So Aug 19, 2018 7:07 pm

Hip-Hop und nationaler Bienentag in England mögen ungewöhnliche Genossen sein. Aber ein Musikduo aus Süd-London hat eine stürmische Aufnahme zur Unterstützung unserer summenden Freunde veröffentlicht; nicht zuletzt deshalb, weil die Situation dieser Insekten immer prekärer wird.

hier ist das Video zu sehen:
http://archiv.resistantbees.com/hip-hop-und-die-bienen

hip_hop_and_bees.png


hip_hop_2.png
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Massiver Varroaeintrag von fremden großzelligen Völkern

Beitragvon bee » Fr Aug 24, 2018 5:56 pm

Massiver Varroaeintrag durch Räuberei oder zusammenbrechende grosszellige LC Stände in der näheren und weiteren Umgebung.

Untersuchungen von Dr Christian Wurm über Migration und Infektion von kleinzelligen Bienenstöcken, durch Varroamilben von fremden Bienenvölkern in der Nähe seiner Stände. Dr Christian Wurm arbeitet seit 10 Jahren in Österreich mit kleinzelligen Bienen und führt 400 Völker in biologisch zentifizierter Arbeitsweise.

ganze Studie:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=737

Resultat:
Als Abschluss nochmals die Lehre aus dem oben geschriebenen: Damit das Imkern mit kl. Zellen funktioniert, muss ein Abstand von mind. 3km zu LC-völker eingehalten werden! Bei massivsten Varroa- eintrag, wie bei mir 2007, müßen auch SC-völker behandelt werden, sonst haben Sie keine Chance zu überleben! Der 3km-abstand war 2007 auch zu wenig!


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Erfahrungen von Kleinzellenimkern in Mitteleuropa

Beitragvon bee » Mo Aug 27, 2018 5:53 pm

Ein Imker, Juan José aus Navarra, Nordspanien:

Stephan, ich bedanke mich bei dir, ich habe es geschafft kleinzellige Bienen mit deiner Hilfe zu führen, dank deines Forums und deiner Webseite. Hier in Navarra hat mir L. M. aus T. geholfen zu Beginn alle Materialein zusammen zu bekommen. Ich habe diese kleinzelligen Völker nun 4 Jahre und habe absolut mit nichts behandelt. Ich selektioniere etwas und es funktioniert 100 prozentig. Ich habe zwei Bienenstände mit jeweils 10 Stöcken, einer mit kleinzelligen und einer mit großzelligen Bienen.
Die großzelligen Stöcke sterben immer wieder obwohl ich behandle und die anderen sind am wachsen.
Ich bin überzeugt dass das die Lösung für die Bienen ist.
Mach so weiter Stephan. Dank deines Mutes und deiner Liebe zu den Bienen hat sich das in Spanien verbreitet und mit der Zeit wird sich das durch Mundpropaganda noch weiter verbreiten.
Lasst uns um Schutz vom Himmel bitten und alles wird gut gehen.
Danke.


weiter lesen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=345

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erstes Wildvolk seit 15 Jahren gefunden

Beitragvon bee » Do Aug 30, 2018 7:27 pm

guten Abend,

heute hab ich das erste Wildvolk hier seit 15 Jahren gefunden.
Nachdem die Varroa hier ankam sind alle Wildvölker eingegangen und das waren tausende.

Das war das letzte grosse Wildvolk das wir vor vielen Jahren hier fanden. Auf dem Bild ist mein Sohn Luca zu sehen und der ist jetzt 22.

Bild

Und heute rief mich ein Nachbar um Bienen die aus einer Höhle zu entfernen. Seit vielen Jahren wurde die Türe der Höhle nicht mehr geöffnet, es gab auch keinen Schlüssel mehr und so musste ich mir der Motorsäge die Türe öffnen, denn das Volk hing direkt hinter der Türe und diese öffnete nach innen.

Ich war gut erstaunt als ich sah was da hing.
Auf den ersten Blick sah ich, dass diese Bienen schon einige Zeit dort zubringen. Fast einen Meter hoch und ca 7 Waben hintereinander.
Morgen werde ich mehr sagen können und ich schau ob ich ein kleines Video machen kann.

Es scheint dass meine Arbeit nun die gewünschten Früchte trägt.
Mein Hauptansporn war immer die verlorenen Naturvölker hier wieder einzugewöhnen.

Heute gefundenes Wildvolk:
1.jpg


Ich werde die Bienen mit Hilfe eines kleinen Staubsaugers entfernen. Das ist das schonenste für die Bienen.
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Do Aug 30, 2018 7:42 pm

hallo bee,
das sind ja tolle Waben, die diese Bienen genaut haben! - Könnte man das Volk nicht einfach weitermachen lassen? Zum Beispiel könnte man einen entsprechend großen Korb von unten her über die Waben schieben,
und irgendwo eine Fluglochöffnung machen.
Es wäre doch interessant, wie sich dieses Volk weiterentwickelt, und ohne Imker zurechtkommt!
schöne Grüße Markus
Markus W.
 
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Thema Fütterung

Beitragvon Georg S. » Fr Aug 31, 2018 5:49 pm

Thema Fütterung:
Lasst ihr den Bienen auch den Blatt Honig in den Stöcken oder nur Blütenhonig, mir geht es vor allem um die Ruhr Erkrankung?
Georg S.
 

Re: Thema Fütterung

Beitragvon bee » Fr Aug 31, 2018 6:06 pm

hallo Georg,

Georg S. hat geschrieben:Thema Fütterung:
Lasst ihr den Bienen auch den Blatt Honig in den Stöcken oder nur Blütenhonig, mir geht es vor allem um die Ruhr Erkrankung?


Dieses Thema ist hier schon sehr ausführlich diskutiert worden.
Am besten wäre es du meldest dich hier im Arbeitskreis an und dann hast du Zugriff auf all diese höchst interessanten Themen.

Was es noch zu bedenken gibt bei diesem Thema ist dass die Fütterung der Bienen mit Zuckersirup deren Lebensdauer verkürzt:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=1302

Wenn wir also den Bienen den nötigen Honig für den Winter belassen, dann leben sie länger und wenn wir sie auf kleinen Zellen halten, dann wird deren Lebensdauer erheblich verlängert:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=618

Hier sind noch weitere Vorteile der kleineren Zellen zu finden:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=565

Bild
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » Fr Aug 31, 2018 6:09 pm

hallo Markus,

Markus W. hat geschrieben:Könnte man das Volk nicht einfach weitermachen lassen? Zum Beispiel könnte man einen entsprechend großen Korb von unten her über die Waben schieben,
und irgendwo eine Fluglochöffnung machen.
Es wäre doch interessant, wie sich dieses Volk weiterentwickelt, und ohne Imker zurechtkommt!


ja das hätte ich auch vorgezogen, doch der Besitzer muss in die Höhle rein und wenn ich den Schwarm nicht entferne, dann wird er wohl abgetötet.
Und den so wie er ist woanders hin zu bringen ist absolut unmöglich.
liebe Grüße
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neues Indiz für Wildvölker

Beitragvon bee » Fr Aug 31, 2018 6:38 pm

heute berichtete mir ein Freund, dass er hier im Norden der Insel an einem Strand Wespen gefunden hat, die vor ihren Nestern im Sand tote Bienen liegen haben.
Die Küste hier im Norden ist eine Steilküste, die früher tausende Bienenvölker beherbergte. Als die Varroa kam verschwanden all diese wilden Bienenvölker.
Nun müssen diese Bienen, die die Wespen jagen, aus dieser Steilküste stammen. Andere Völker sind nur viel weiter oben zu finden.

Nun nach 15 Jahren scheint sich mein Bestreben, diese Wildvölker wieder einzuführen, zu verwirklichen. Ich hab hier in der Gegend 200 kleinzellige Bienenvölker stehen und sonst gibt es vielleicht noch 20 weitere Völker die grosszellig sind.
Und woanders hier oder auf anderen Inseln ist etwas ähnliches nicht bekannt geworden bis jetzt.

Wespen mit Nest im Sand:
1.jpg


von den Wespen gejagte Bienen vor ihrem Nest:
2.jpeg
liebe Grüße
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Fr Aug 31, 2018 7:34 pm

hallo bee,
bee hat geschrieben:heute berichtete mir ein Freund, dass er hier im Norden der Insel an einem Strand Wespen gefunden hat, die vor ihren Nestern im Sand tote Bienen liegen haben.

es handelt sich hierbei um den Bienenwolf (Pilanthus triangulum), die kanarische Farbvariante des Bienenwolfs.
Auf Wikipedia gibt es da eine kurze Filmsequenz aus dem Alten Botanischen Garten der Universität Göttingen, wo man einen Bienenwolf unter anderem beim Ausgraben des Bodennests beobachten kann.
Hab den Bienenwolf bei uns schon beobachtet, wie er die Honigbienen auf den Blüten fängt und absticht, die Biene hat dabei keine Chance, zu entkommen, das geht blitzschnell, der Bienenwolf umklammert die Biene zum Transport ganz eng mit den Beinen, kann man im Internet sehen.
Man kann im Netz auch noch andere interessante Dinge über den Bienenwolf erfahren.
schöne Grüße Markus
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