Diskussionsforum für alle

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Alejandro » Do Sep 20, 2018 8:31 am

Markus W. hat geschrieben:die bienen sind sehr flexibel, stellen sich auf die verschiedenen angreifer ein, und entwickeln abwehrstrategien.
Sie lernen relativ schnell, wenn man sie machen läßt, und ihnen das bienengemäße milieu schafft.
wenn man sie nicht durch bestimmte maßnahmen bevormundet/stört, entwickeln die bienen unter diesen weitgehend natürlichen Umständen erstaunliche fertigkeiten.


Hallo Markus,
hast du dieses Verhalten selber beobachtet oder gelesen..., wenn gelesen wo?
Wir haben hier ein massives Problem mit der Vespa Velutina und der heimischen Hornisse.
Beide greifen die Bienen permanent an, was dazu führt, dass die Bienen nicht mehr ausfliegen und eng aneinander am Eingang hocken und den Himmel beobachten!
Die Vespa Velutina bleibt konstant am Eingang schwebend wie eine Drohne und fängt die kommenden Bienen im Flug ab.
Die heimische Hornisse wirft sich direkt aufs Flugbrett und schnappt sich eine Biene.
Bis jetzt konnte keiner eine aggressives Abwehrverhalten beobachten.
Das Ganze führt dazu, dass sie weniger Nektar ein fliegen können und in Zeiten von Hitze sie kaum Wasser holen können.
Ich hatte Anfangs Fallen, merke aber auch dass die Hornissen lernen und auch nicht mehr in die Fallen gehen.
Ich hoffe dass die Bienen lernen eine Strategie aufzubauen.
Vielleicht kannst du mir ja Beispiele der Abwehrmechanismen zeigen und man kann davon ableiten.
Danke und Grüße!
Alejandro
 
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das Konzept zum umstellen der Bienen auf kleine Zellen

Beitragvon bee » Sa Sep 22, 2018 6:44 pm

neues Konzept zum umstellen auf kleine Zellen für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis.

Bild

Es wurde nun ein neuer Plan geboren, wie wir vorgehen können, um dem Anfänger und auch dem Profi es zu ermöglichen erfolgreich mit kleinzelligen Bienen arbeiten zu können, ohne die Notwendigkeit von Behandlungen gegen Varroa etc.
Erik Österlund versicherte uns seine Mitarbeit in Bezug auf orientierender Hilfestellungen. Ich werde ihm alle unsere Projekte zukommen lassen, im Verlauf des Entstehens, damit er seine Erfahrungen mit einbringen kann.

Die größte Problematik scheint die Existenz einer sehr großen Dichte von großzelligen Stöcken im deutsch/österreichisch/schweizerischem Raum zu sein.
Christian berichtete dass die Migration von Varroamilben bei kleinzelligen Stöcken sehr gering ist, jedoch bei der Anwesenheit von großzelligen ist sie augenscheinlich sehr hoch.
Dies kann all unsere Anstrengungen ohne Behandlungen auszukommen äußerst erschweren, erstens durch die Anwesenheit von vielen großzelligen Bienen in unseren kleinzelligen Stöcken und natürlch vor allem durch die Migration von Milben.

Wie kommen wir zu dieser Migration, das heisst wie kommen die Milben der Nachbarn, die großzellige Bienen haben, in unsere Stöcke?
Da sich ja unsere kleinzelligen Bienen gegen die Milben aktiv zur Wehr setzen durch das hygienische Verhalten und sich die Varroen vor allem auf die Drohnenbrut bei den kleinzelligen Bienen konzentrieren, haben wir von Haus aus weniger Infektion in unseren Stöcken als in den großzelligen.
Das verbessert sich laufend wenn wir uns an die Richtlinien halten.
Dadurch dass sich die Bienen aber innerhalb nahliegender Stöcke austauschen, sogar bei größeren Entfernungen, werden wir laufend mit einer Wiederinfizierung von fremden großzelligen Stöcken zu rechnen haben, denn dort geht die Vermehrung der Milben viel flotter voran.

weiter lesen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=1170
liebe Grüße
bee

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » So Sep 23, 2018 6:11 am

Hallo Alejandro,
alles, was ich hier berichte, habe ich selber bei meinen Bienen gesehen/erlebt, alles andere wäre unseriös.
Es gibt Berichte, wonach Forscher den Vespa Velutina Funksender anbinden, um die Nester aufzuspüren, einfach mal googeln.
Die einheimische Vespa Crabro fängt auch vor dem Flugloch immer wieder mal in der Luft einige Bienen, was aber nicht in's Gewicht fällt, zumindest gab es da bei mir noch keine größeren Schäden.
Teilweise werden die angreifenden Hornissen von den Bienen eingeknäuelt, oder sie weichen ihnen durch schnelle, geschickte Flugmanöver aus (das hab ich bei einem SC - Volk beobachtet).
Auch habe ich einmal gesehen, wie sich eine schwer mit Pollen beladene Biene erfolgreich gegen eine Hornisse gewehrt hat: die Hornisse hatte sie schon von hinten gepackt, doch die Biene hat zurückgestochen, daraufhin hat die Hornisse sofort losgelassen und das Weite gesucht.
Einmal hab ich gesehen, wie eine einzelne Wächterin eine angreifende Hornisse in der Luft attackierte, die Biene hat sich auf die Hornisse gestürzt und festgekrallt, daraufhin sind beide im Gras gelandet, und nach einer kurzen Zeit wieder unbeschadet aufgeflogen, die Hornisse ist abgehauen, und die Wächterin ist in den Stock zurückgekehrt.
schöne Grüße
Markus
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Alejandro » Mo Sep 24, 2018 8:20 am

Markus W. hat geschrieben:Hallo Alejandro,
alles, was ich hier berichte, habe ich selber bei meinen Bienen gesehen/erlebt, alles andere wäre unseriös.
Es gibt Berichte, wonach Forscher den Vespa Velutina Funksender anbinden, um die Nester aufzuspüren, einfach mal googeln.
Die einheimische Vespa Crabro fängt auch vor dem Flugloch immer wieder mal in der Luft einige Bienen, was aber nicht in's Gewicht fällt, zumindest gab es da bei mir noch keine größeren Schäden.
Teilweise werden die angreifenden Hornissen von den Bienen eingeknäuelt, oder sie weichen ihnen durch schnelle, geschickte Flugmanöver aus (das hab ich bei einem SC - Volk beobachtet).
Auch habe ich einmal gesehen, wie sich eine schwer mit Pollen beladene Biene erfolgreich gegen eine Hornisse gewehrt hat: die Hornisse hatte sie schon von hinten gepackt, doch die Biene hat zurückgestochen, daraufhin hat die Hornisse sofort losgelassen und das Weite gesucht.
Einmal hab ich gesehen, wie eine einzelne Wächterin eine angreifende Hornisse in der Luft attackierte, die Biene hat sich auf die Hornisse gestürzt und festgekrallt, daraufhin sind beide im Gras gelandet, und nach einer kurzen Zeit wieder unbeschadet aufgeflogen, die Hornisse ist abgehauen, und die Wächterin ist in den Stock zurückgekehrt.
schöne Grüße
Markus


Danke!
Ich habe jetzt bei meinen 5.1 Bienen beobachten können, dass sie anders anfliegen und das gleiche beim rausfliegen.
Kommende Bienen machen chaotische Anflug Bewegungen und laden dann punktuell in der Öffnung, so dass sie sofort drin sind.
Wächter Bienen hängen Kopfüber am Flugloch und beobachten den Himmel.
Ich habe ihnen die Mitte verschlossen und die beiden Ecken aufgelassen, so dass sie wählen können wo sie rein und wo sie rausfliegen. Es ist tatsächlich so wie du sagst, dass sie lernen.
Sehr cool!
liebe Grüße
Alejandro
 
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Bruttemperatur - Bienenintelligenz

Beitragvon bee » Mo Sep 24, 2018 7:04 pm

ich hab da schon öfter davon gehört, aber jetzt hab ich die Studie gefunden.

seeeehr interessant
vor allem in Bezug auf die kleinzelligen Bienen, denn wir haben ja bei den kleineren Zellen und dem kleineren Wabenabstand eine höhere Brutnesttemperatur:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=554

die Studie, geführt vom Bienenforscher Jürgen Tautz, kommt zu folgendem Schluss:
Bienen: Temperatur entscheidet über ihre Klugheit
Honigbienen können das Lernverhalten und die Kommunikationsfähigkeit ihrer Nachkommen selbst bestimmen. Entscheidend dabei ist die Temperatur, bei der sich die Bienenpuppen entwickeln.
Wachsen die Insekten bei höchstens 34,5 Grad Celsius heran, dann vergessen sie ihr angelerntes Wissen leichter und führen weniger wirksame Schwänzeltänze auf. Die "klügsten" Bienen entwickeln sich dagegen aus Puppen, die bei 36 Grad Celsius gehalten werden.

Das berichtet die Arbeitsgruppe des Zoologen Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg in der neuen Ausgabe der "Proceedings of the National Academy of Sciences" (PNAS).


hier die komplette Studie:
http://www.pnas.org/content/100/12/7343

Bild
liebe Grüße
bee

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Re: Bruttemperatur - Bienenintelligenz - Zellgröße

Beitragvon bee » Di Sep 25, 2018 7:05 pm

eine wissenschaftliche Studie besagt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Brutnesttemperatur und der Klugheit der Bienen gibt.

https://resistantbees.com/blog/?page_id=3518

hier die komplette Studie:
http://www.pnas.org/content/100/12/7343

Bei höheren Brutnesttemperaturen kommen klügere Bienen zur Welt.

die Studie, geführt vom Bienenforscher Jürgen Tautz, kommt zu folgendem Schluss:

Bei den Honigbienen ist das Lernverhalten und die Kommunikationsfähigkeit abhängig von verschiedenen Faktoren. Entscheidend dabei ist die Temperatur, bei der sich die Bienenpuppen entwickeln.
Wachsen die Insekten bei höchstens 34,5 Grad Celsius heran, dann vergessen sie ihr angelerntes Wissen leichter und führen weniger wirksame Schwänzeltänze auf. Die „klügsten“ Bienen entwickeln sich dagegen aus Puppen, die bei 36 Grad Celsius gehalten werden.Das berichtet die Arbeitsgruppe des Zoologen Jürgen Tautz vom Biozentrum der Uni Würzburg in der neuen Ausgabe der „Proceedings of the National Academy of Sciences“ (PNAS).
.


Nun ist die Frage was das mit der Zellgröße zu tun hat?
.
Kleinzellige Bienen unter einer Zellgröße von 4,9mm weisen auf derselben Fläche weitaus mehr Brutzellen auf und der Abstand zwischen den Brutwaben beträgt nur 33mm. Dadurch das Brutnest ist bei kleinzelligen Bienenstöcken viel kompakter und die Brutnesttemperatur steigt an. Die Folge ist, dass die Brutdauer der kleinzelligen Bienen sich um 24 Stunden verkürzt.
.
Kann man die Schlussfolgerung ziehen, dass kleinzellige Bienen klüger sind als grosszellige?
.
Mir scheint, dass wir der Sache immer näher kommen, warum der Rückschritt zu einer kleineren Zellgröße, so wie sie vor 100 Jahren war, einen enormen Vorteil für die Bienen in sich birgt.
.
Kann man sagen, dass durch die künstliche Vergrößerung der Bienenzellen durch den Imker zu einer Biene geführt hat, die nicht mehr so klug ist wie früher und damit nicht mehr aus eigenen Kräften überlebensfähig ist?

Bild


Naturbau in der Schweiz, der wohl einige Jahrzehnte alt ist
Die Zellgrösse im Brutnest misst 4.7 bis 4.9 mm
Bild

https://resistantbees.com/blog/?page_id=3518
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Mi Sep 26, 2018 6:37 pm

hallo bee,
man müßte da mal die Temperaturen bei SC und LC - Völkern im Brutnestbereich messen, wie groß da die Temperaturunterschiede sind.
viele grüße
Markus
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » Mi Sep 26, 2018 6:57 pm

hallo Markus,
Markus W. hat geschrieben:man müßte da mal die Temperaturen bei SC und LC - Völkern im Brutnestbereich messen, wie groß da die Temperaturunterschiede sind.


klar, nur hab ich keine grosszelligen Völker mehr. Schon seit über 15 Jahren sind alle auf Zellgröße unter 4,9mm.
:wink:
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Darwinian beekeeping, cell size and fitness

Beitragvon bee » Mi Sep 26, 2018 7:01 pm

soeben schickte mir Erik Österlund, Kleinzellenimker aus Schweden, seinen neuen Artikel zu:
http://www.elgon.es/diary/?p=1155

Bild
liebe Grüße
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Re: Bruttemperatur - Bienenintelligenz - Zellgröße

Beitragvon bee » So Sep 30, 2018 7:07 pm

bee hat geschrieben:eine wissenschaftliche Studie besagt, dass es einen Zusammenhang zwischen der Brutnesttemperatur und der Klugheit der Bienen gibt.

https://resistantbees.com/blog/?page_id=3518
................


hier ist ein interessanter Zusatz zu dem Bericht:
https://www.telegraph.co.uk/news/earth/ ... ealed.html

Heizerbienen, sagt Trautz, schlüpfen in leere Zellen in der verdeckelten Bienenbrut, erzeugen 44°C, 10° mehr als normal und können so 70 Larven um sie herum aufheizen.

The secret of honey bees' success has been discovered living deep inside their hives - a special type of bee which acts like a living radiator, warming the nest and controlling the colony's complex social structure.

The "heater bees" have been found to play a crucial, and previously unappreciated, role in the survival of honey bee colonies.

Using new technology that allows sceintists to see the temperature inside the bee hives, researchers have been able to see how heater bees use their own bodies to provide a unique form of central heating within a hive.

They have found that these specialised bees, whose body temperatures are considerably higher than other bees in the colony, not only keep the hive warm but also control the social make-up within a colony.

Bees, and other social insects such as ants, share jobs within a colony so each individual has specific role that benefits the colony as a whole.

It is this division of labour that has allowed bees to become so successful as they behave like a highly organised, single "superorganism" rather than a cluster of selfish individuals.

Heater bees are responsible for maintaining the temperature of the brood nest in a hive, where young bees, known as pupae, are sealed into wax cells while they develop into mature bees.

The scientists discovered that the heater bees work to subtly change the temperature of each developing pupae by around a degree and this small change determines what kind of honey bee it will become.

Those kept at 35 degrees C turn into the intelligent forager bees that leave the nest in search of nectar and pollen.

Those kept at 34 degrees C emerge as "house keeper" bees, conducting chores such as feeding the larvae and cleaning the nest.

Professor Jürgen Tautz, head of the bee group at Würzburg University, in Germany, said this allows the heater bees to control what sort of job a bee will fulfil when it matures and so ensure there are always enough bees filling each role within the colony.

He said: "The bees are controlling the environment they live in to make sure they can fill a need within the colony.

"Each bee in a colony performs a different profession – there are guard bees, nest building bees, brood caretaking bee, queen caretaking bee and forager bees, which are the ones we are familiar with as they leave the colony.

"By carefully regulating the temperature of each pupae, they change the way it develops and the likelihood of the role it will fulfil when it emerges as an adult."

The findings will be revealed later this month in a new BBC series Richard Hammond's Invisible World, where technology is used to give a glimpse into previously unseen worlds.

Thermal imaging cameras reveal how individual heater bees warm up the nest to precisely the right temperature.

By beating the muscles that would normally power their wings, heater bees increase the temperature of their bodies up to 44 degrees C – nearly 10 degrees hotter than a normal bee.

They then crawl into empty cells within the brood nest, transmitting heat to the surrounding cells where the bee pupae are developing. The waxy cells also help circulate the heat around the rest of the hive.

In the past beekeepers have seen these empty cells as undesirable and have attempted to breed queens that did not leave them empty, but Professor Tautz now claims they are an essential part of ensuring the health of a bee colony.

Warmth is essential for bees as they need a body temperature of around 35 degrees C to be able to fly.

The heater bees, which can number from just a few to many hundreds depending on the outside temperature and size of the hive, also press themselves against individual cells to top up the temperature of each pupae to ensure it develops into the right kind of bee.

Professor Tautz added: "The old idea was that the pupae in the brood nest were producing the heat and bees moved in there to keep warm, but what we have seen is that there are adult bees who are responsible to maintaining the temperature.

"They decouple their wings so the muscles run at full power without moving the wings and this allows them to raise their body temperature extremely high.

"Their body temperature can reach up to 44 degrees centigrade. In theory they should cook themselves at that temperature, but somehow they are able to withstand this high temperature.

"By creeping into empty cells, one heater bee can transmit heat to 70 pupae around them. It is a central heating system for the colony.

"Now we know that these empty cells are important, then bee keepers can try to avoid selecting for queens that don't leave these cells empty. It can help to ensure that colonies can regulate their temperature properly and have the right mix of individuals."

Temperature is known to have an influence on the development of young in other animal species.

In crocodiles, the sex of hatchlings is determined by the average temperature of the eggs during a key point in the incubation period, so if they are kept above 34.5 degrees C the offspring will be male.

Many species of fish and turtles also use temperature to determine the sex of their young.

Dr David Aston, chair of the British Beekeepers Association's technical and environmental committee, said: "There has never been a good reason for the presence of individual empty cells across the face of the comb.

"Now Professor Tautz has provided an explanation and beekeepers will look more closely at the brood combs to see if they can observe heater bees at work."

Richard Hammond's Invisible World will begin on BBC One on March 16. The episode with the heater bees will be shown on March 23.

Professor Tautz has asked us to make clear that the temperature changes brought about by the heater bees alter the probablity of the tasks that will be performed by larvae when they mature.

Readers wishing to study for themselves the effects of different brood temperatures on the life of individual bees can visit the researchers website.
liebe Grüße
bee

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