Diskussionsforum für alle

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » Sa Okt 20, 2018 7:57 pm

hallo Ralf,
Ralf Moritz hat geschrieben:Hallo Markus,

bee riet mir dies zu lesen: https://resistantbees.com/blog/?page_id=852#en

Unter "lesen" verstehe ich, auch wirklich "begreifen".


Da ist der Imkeranfänger absolut überfordert das zu lesen. Da würden manche Bienenprofis nur Bahnhof verstehen, wenn sie da manches lesen würden - wie zB Thelytoky und vieles andere mehr. Aber mit der Zeit bekommt man immer mehr AHA Effekte wenn man das durchliest.
Auf jeden Fall steht da ALLES, was man braucht, um behandlungsfrei imkern zu können, aber ich entdecke immer wieder, dass selbst erfahrene Kleinzellenimker das nicht durchgelesen haben.
:verwirrt:

schau nur dieses Youtube Video an:
Ralf Moritz hat geschrieben:Für denjenigen, dem der Name Ohlson wenig sagt.
https://www.youtube.com/watch?v=wKw3ETvSXXM



Das haben sag und schreibe 1600 Leute gesehen, mehr nicht. Obwohl man da etwas sieht was ALLE Imker bei ihren Bienen sehnlichst herbeiwünschen würden. Aber fast niemanden interessiert es. :verwirrt:

Ein Kollege hier im AK hat etwas ganz ähnliches bei seinen kleinzelligen Bienen gefilmt
:ha:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=3123
immerhin doppelt so oft angesehen, aber das Interesse ist praktisch fast NULL
https://www.youtube.com/watch?v=4LKZEtrw4pE
liebe Grüße
bee

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Ralf Moritz » Sa Okt 20, 2018 8:09 pm

Hallo bee,

um da wirklich an der Genetik was zu verbessern können muss man auf mindestens einige hundert Bienenstöcke zurück greifen können schreibt Dee Lusby.
Also bleibt ganz cooool
:wink:


habe mir gerade den Film angesehen http://resistantbees.com/koezucht.html :sorpresa: oi oi oi , alter Schwede , du spielst da in einer ganz anderes Liga

das einzige was ich kannte war King bee von muddy waters, das im Hintergrund lief :juega: :pap:

........................................................................

Das haben sag und schreibe 1600 Leute gesehen, mehr nicht. Obwohl man da etwas sieht was ALLE Imker bei ihren Bienen sehnlichst herbeiwünschen würden. Aber fast niemanden interessiert es. :verwirrt:

wir schickten ja Sven-Olof Ohlsson eine mail mit der Frage ob wir seinen Artikel übersetzen und in das resistant bees Forum stellen dürften. Er antwortete mit einem "ja klar und schickte seine Tel Nummer mit dem Hinweis wir könnten Ihn auch gerne anrufen, was ich dann auch tat.
Ich stellte Ohlsson auch die Frage : Warum wird eigentlich nicht die Bahandlungsfreie Methode oder auch die Filme in der Zeitung des schwedischen Imkerverbandes veröffentlicht ? Ich verstehe das nicht.
Ohlsson meinte darauf etwa: Vieleicht weil ich in Finnland bin. Was hab ich mit Schweden zu tun ? das ist so weit weg ... und Deutschland ... o je .. das ist noch viel weiter weg . Er sagte: Ich bin 75 ich mache alles etwas ruhiger . Wenn wir aber mal nach Österbotten in Finnland kämen könnten wir Ihn gerne besuchen. Er baut ja auch Weintrauben an ... :sorpresa: Weintrauben in Finnland kurz unterhalb des Polarkreises .. das muss man auch erst mal nachmachen .
Ralf Moritz
 

Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Ralf Moritz » Sa Okt 20, 2018 9:29 pm

Ein Kollege hier im AK hat etwas ganz ähnliches bei seinen kleinzelligen Bienen gefilmt


Man kann ganz deutlich erkennen wie die Bienen die Milbe packen und beißen. Auf einem Clip ist auch zu sehen wie eine Biene anschließend die tote Milbe davonträgt.
Auf mich machen die Bienen ausserdem einen sehr vitalen Eindruck.

:aplauso:
Ralf Moritz
 

Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » So Okt 21, 2018 3:59 am

Hallo Ralf,
Ralf Moritz hat geschrieben:Auf mich machen die Bienen ausserdem einen sehr vitalen Eindruck.

Auch viele Milben auf dem Schieber sind heuer noch ganz vital gewesen, das heißt, sie wurden von den Bienen gegroomt. Hab das heuer zum ersten Mal gesehen, wie flink diese Milben unterwegs sein können.
Letztes Jahr hab ich das noch nicht in dieser Form gesehen.
Zufällig hab ich gesehen, wie vor dem Flugloch eines Volkes sogar eine dwv - Biene eine Varroamilbe abgeschüttelt hat, diese Milbe hat sich nur noch kurz in der Sonne bewegt, dann nicht mehr.
liebe Grüße
Markus
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » So Okt 21, 2018 6:48 pm

Markus W. hat geschrieben:Auch viele Milben auf dem Schieber sind heuer noch ganz vital gewesen, das heißt, sie wurden von den Bienen gegroomt. Hab das heuer zum ersten Mal gesehen, wie flink diese Milben unterwegs sein können.
Letztes Jahr hab ich das noch nicht in dieser Form gesehen.
Zufällig hab ich gesehen, wie vor dem Flugloch eines Volkes sogar eine dwv - Biene eine Varroamilbe abgeschüttelt hat, diese Milbe hat sich nur noch kurz in der Sonne bewegt, dann nicht mehr.


Da sieht man wie sich die Bienen wieder zu helfen wissen, wenn man ihnen nur die richtigen Voraussetzungen dafür bietet.
Das Problem ist, dass die Art und Weise, wie heutzutage fast alle Imker mit ihren Bienenstöcken umgehen, derat gegen das ist, was die Bienen wollen und benötigen. Dadurch ist es ihnen nicht mehr möglich sich von alleine gegen die Varroen zur Wehr zu setzen.
Seit mehr als 100 Jahren viel zu grosse Zellengröße, Entnahme von allem Honig und Zufütterung von Kunstfutter, seit vielen Jahrzehnten angewandte Zuchtauswahl die ausschliesslich nach den Wünschen der Imker und nicht an den Bedürfnissen der Bienen orientiert ist, katastrophale Wabenanordnung, Wanderimkerei, katastrophaler Umgang mit den Drohnen im Bienenstock etc etc

Wenn wir das alles ändern, dann fangen die Bienen sich plötzlich wieder zu wehren an und werden gegen alle Krankheiten immun werden.

Seit Jahrzehnten wird nun schon versucht durch Resistenzucht zum Erfolg zu kommen, natürlich ohne am Umgang mit den Bienenstöcken was zu ändern.
Doch es gibt KEINE DURCHSCHLAGENDEN ERFOLGE dabei!!!

Da fragt man sich "warum ist das so"?

Dee Lusby hat da genau die richtige Antwort parat:
dee sagte :" Who controls the bees, controls the agriculture. Who controls the agriculture controls the world."

https://youtu.be/CA0Sb22GA4s?t=917

Bild
Ed&Dee Lusby
liebe Grüße
bee

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über Hornissen und Fütterung

Beitragvon bee » Mo Okt 22, 2018 6:01 pm

in Dees Forum schreibt ein Kollege aus Valencia, Spanien, übere seine Erfahrungen mit kleinzelligen Bienen und den Hornissen und der künstlichen Fütterung.

sehr interessant


Omar hat geschrieben: I hope too that Asian Hornet doesn't come here. Alicante is drier and hotter than northern spanish regions so I hope to never meet such hard predator.


Regarding to the practices and teachings you are mentioning, I have to say one more time that since I’m following Dee’s directions, I’m having the strongest hives I ever had; simple and concise (and these directions, of course, don’t include artificial feeding, chemical doping nor limiting the size of the broodnest).


Beekeepers here just say that these methods are imposible to do here and that such super hives can only be produced in superprolific regions of USA by managing italian or africanized bees. Hard to talk with these beekeepers...



Regarding to sugar feeding in Spain…, yes, the bees are pretty malnourished here not by the lack of nectar and pollen in the field, but in my opinion, by the greed of the beekeepers and their tendency to not provide enough space for growing hives up to adult size. This combination creates a vicious circle: small hives unable to produce good surpluses -> beekeepers harvesting honey for profit -> bees starving during lulls -> beekeepers feeding sugar syrup trying to keep them alive during lulls -> malnourished bees dying earlier than well nourished bees making even smaller hives -> beekeepers feeding sugar syrup trying to keep them alive, and so on…


The conclusion is simple: the more they feed, the less vigor they will find in their bees.


Here is an interesting study presented in apimondia showing some conclusions about the diet and lifespan of the bees: https://www.apimondia.com/congresses/20 ... rjanic.pdf https://www.apimondia.com/congresses/20 ... rjanic.pdf


Regarding to the abejaruco (merops apiaster) I observed that big hives with ample reserves only have to leave the hive for carrying water and propolis. The field has zero food (no foraging is required) and the bees focus to keep out the predators, and the hive clean and cool. When my hives were small and constantly fed with sugar syrup, I had problems with the abejaruco every summer. Now, they can’t weaken so strong hives. I wonder if such behaviour could be similar against the velutina.


Regarding to my foundations, last month I finished a foundation press so I’m now making my own 4.87mm foundations but I’ll start feeding them to the bees as soon as they need it. Two years ago I started feeding 4.9mm foundations from Sweden.


Greetings to all!




Omar - Alcoy (Alicante - SPAIN)
liebe Grüße
bee

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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Ralf Moritz » Di Okt 23, 2018 8:07 am

dee sagte :" Who controls the bees, controls the agriculture. Who controls the agriculture controls the world."

Was Dee Lusby in diesem Satz und auch im gesamten Interview aufzeigt ist die Schaffung einer Neuen Weltordnung. Eine zentrale Kontrolle der ganzen Welt durch Wenige.
Ich las bereits Anfang der neunziger Jahre davon. Damals gab es nur sehr wenige Bücher. Heute findet man im Internet unter dem Begriff NWO eine Masse an Informationen. Die Kontrolle über die Bienen spielt wie Lusby zeigt auch eine wichtige Rolle für die Errichtung dieser "neuen Weltordnung".
Es betrifft aber alle Bereiche, d.h. die Schaffung einer Weltwährung, einer Weltregierung und einer Weltreligion, letztendlich unter einem Weltherrscher.
In der Bibel ist dies für den, der zu lesen und zu verstehen bereit ist, ALLES sogar detailiert beschrieben und dort steht auch wie es am Ende WIRLKICH ausgeht.
Da ich allerdings esoterisch erzogen wurde, brauchte ich 25 Jahre dafür um da draufzukommen. Im Winter 2015 /16 war es dann soweit und ich fand alle Antworten nach denen ich immer gesucht hatte.
Eigentlich war ich ganz froh , dass ich endlich verstanden hatte worum es auf dieser Welt WIRKLICH geht und wollte mich in Ruhe und in auch äusserlich relativer Abgeschiedenheit den Hühnern , dem Gemüsegarten und auch den Bienen widmen, bei deren Betrachtung allein einem immerwieder die Großartigkeit der Schöpfung und der Friede unseres Schöpfers berührt.
Aber wie man sieht, stiess ich schon nach kürzester Zeit bei der Suche nach Informationen über einen wirklich bienengerechten Umgang mit Bienen wieder auf IMMER DAS GLEICHE leidige alte Thema:

" Who controls the bees, controls the agriculture. Who controls the agriculture controls the world."

Wir werden versuchen es unseren Bienen zu ermöglichen wieder so zu leben wie es Ihnen entspricht. Wir möchten, dass es den Bienen gut geht,

aber wir werden den Lauf dieser Welt nicht verändern, das hat bereits vor 2000 Jahren ein anderer getan, Jesus Christus.
Ralf Moritz
 

Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Ralf Moritz » Di Okt 23, 2018 9:23 am

Hinsehen

Bild

..und hinhören

https://youtu.be/RAfNEks7IRE?t=1206
Ralf Moritz
 

Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Markus W. » Di Okt 23, 2018 12:48 pm

Ralf Moritz hat geschrieben:aber wir werden den Lauf dieser Welt nicht verändern, das hat bereits vor 2000 Jahren ein anderer getan, Jesus Christus.

Hallo Ralf,
dazu muß ich sagen, in meinem Imkerverein, wo ich Mitglied bin, wird gerade stark VSH Zucht betrieben, und einige Kollegen haben auch schon behandlungsfreie Bienenvölker.
Der 1. Vorsitzende hat schon über 20 Jahre behandlungsfreie Völker.
Es ist da schon eine Aufbruchsstimmung zu sehen, das wird immer mehr, auch haben wir eine vereinseigene VSH - Belegstelle.
Also, wenn ich mir hier das Forum anschaue, dann sehe ich, dass es doch einige schon sind, die diesen Weg gehen, - man kann auch mit vermeintlich kleineren Maßnahmen den Lauf der Welt ein bisschen verändern.
liebe Grüße
Markus
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Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon bee » Di Okt 23, 2018 7:01 pm

hallo Markus,

Markus W. hat geschrieben:dazu muß ich sagen, in meinem Imkerverein, wo ich Mitglied bin, wird gerade stark VSH Zucht betrieben, und einige Kollegen haben auch schon behandlungsfreie Bienenvölker.
Der 1. Vorsitzende hat schon über 20 Jahre behandlungsfreie Völker.
Es ist da schon eine Aufbruchsstimmung zu sehen, das wird immer mehr, auch haben wir eine vereinseigene VSH - Belegstelle.


Das ist doch prima, nur leider muss ich sagen dass das kein Weg ist für die Bienen auf die lange Sicht.
Wie lange wird nun schon Resistenzucht betrieben?
Und wo sind die Erfolge dieser ganzen Anstrenungen?
Solange man nicht den gewohnten Umgang mit den Bienenvölkern ändert, der absolut gegen die Bienen gerichtet ist und vor allem den Ertrag im Auge hat, solange werden die Bienen nicht in der Lage sein sich gegen die Krankheiten aus eigener Kraft zu wehren.

Mir kommt da immer wieder was Sven-Olof Ohlsson, Kleinzellenimker aus Finnland, ganz richtig geschrieben hat:
Wenn man das Varroaproblem durch Bienenzucht lösen will, ist das genauso wie wenn man versucht sein Haus durch das Schlüsselloch zu lüften.
Sicher kann man das auch tun, aber es wäre viel effektiver ein Fenster zu öffnen.
liebe Grüße
bee

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