Diskussionsforum für alle

hier kann man ohne im Forum angemeldet zu sein Fragen stellen und Anregungen geben

auf sich gestellte kleinzellige Bienenvölker

Beitragvon bee » Mi Jul 04, 2018 7:52 pm

guten Abend,

gestern war ich bei einem Bienenstand im Süden, wo ich seit 15 Monaten nicht mehr vorbei gekommen bin.
Ich hatte vor lauter Arbeit keine Zeit und die Bienen waren auf sich gestellt.
Das heisst da ging es ums überleben.

Dort lies ich im März letzten Jahres 6 MiniPlus Völker, einen Schwarm, der in einen Ablegerkasten mit kleinzelligen Waben eingezogen war und 4 Völker auf mehreren Langstrothzargen zurück.

Es handelt sich dabei um den Stand, an dem ich vor 12 Jahren einige meiner besten kleinzelligen Völker absichtlich mit sehr vielen Varroen infizierte. Bis dahin hatten diese Völker keinen Kontakt zu den Milben gehabt. Und dann lies ich diese Völker in Ruhe und machte nichts. Überleben oder sterben war die Devise.
Einige dieser Völker überlebten und wehrten sich mit Erfolg gegen die Varroen. Das war mein Startkapital damals.

Nun muss ich noch zum Wetter sagen, dass hier im Norden das Wetter in den letzten 2 Monaten derart schlecht war für die Bienen, dass sie praktisch in der ganzen Haupttracht überhaupt nicht fliegen konnten. Kein Honigüberschuss und bei einigen Völkern sieht es schlecht aus ob die überhaupt so über den Winter kommen werden.

Und im Süden, bei dem besagten Stand wo ich gestern war, hat es seit einigen Jahren praktisch nicht geregnet.

Trotzdem war ich nicht schlecht erstaunt als ich diese Völker untersuchte.
Von den 6 MiniPlusvölkern haben 2 nicht überlebt, der Schwarm von damals im Ablegerkasten war stark, dass die Bienen heraus quollen und alles war voller Honig, sodass sie nur ein kleines Fleckchen für die Brut übrig hatten. Von den 4 grossen Völkern war eines verstorben und es war ein Schwarm eingezogen.
Die grossen Völker und 2 von den Miniplusvölkern waren sehr stark und hatten sehr gut Honig.

Obwohl es da nicht viel Tarcht gegeben hatte konnten die Bienen durch das ruhige und warme Wetter andauernd fliegen, was im Norden nicht der Fall war.

Das ist schon sehr erwähnenswert wie sich diese kleinzelligen Völker ohne mein Dazutun entwickelt haben, trotz fehlendem Niederschlags.
Ich konnte keine Problem mit Varroen in diesen Völkern entdecken.
liebe Grüße
bee

ResistantBees.com
Benutzeravatar
bee
Site Admin
 
Beiträge: 5006
Registriert: So Mär 17, 2013 7:03 pm
Wohnort: La Palma
Gegend wo die Bienen stehen: La Palma
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: zu viele ;-)
Zahl grosszelliger Völker: 0
Jahre Imkererfahrung: 30

Fragen des Imkeranfängers

Beitragvon Rutengänger » Sa Jul 07, 2018 10:22 pm

Hallo bee!

Vielen Dank für die Freischaltung, nun ist mehr Bewegungsfreiheit. :ha:

Ich habe mir so ziemlich alles schon durchgelesen, nicht immer alles verstanden was gemeint war, doch mehr und mehr verstehe ich die Imkersprache. :wink:

Auch wenn ich nun in ein Wespennest steche, warum ist es denn nicht möglich für einen Neueinsteiger mit den kleinen Bienen anzufangen? Zu erlernen gibt es als Neuling viel, doch mit den kleinen Bienen und den vielen Informationen + Paten dürfte es doch möglich sein. Ich tu mich richtig schwer zu einem Imker zu gehen und dessen konventionellen Methoden zu erlernen/ersehen.
Wo genau liegt der Unterschied zwischen den 5,1mm Waben und 4,9mm? Was ich aus den vielen Informationen rausgelesen habe ist die eine Tatsache, dass die Milbe es schwieriger hat mit den kleinen Bienen. Warum sollen wir Neulinge nun erlernen, wie die etwas größeren Bienen Schwierigkeiten mit der Milbe haben?
Natürlich ist mir bewusst das der Standort für die kleinen Bienen sehr wichtig ist, wenn möglich keine großen Bienen in der Nähe zu haben usw.

Der Weg den du einschlägst wird nicht einfach sein, wird einiges an Arbeitsaufwand mit sich bringen, wird Verluste geben, aber dennoch kann es für dich ein erfolgreicher Weg werden, zu einer Haltung, die wieder die Bedürfnisse der Bienen an erster Stelle setzt.


Als Rutengänger und Heiler ist der Weg schon anders, somit brauche ich keinen Mut mehr die Dinge umsetzen zu wollen, jedoch Unterstützung. :shakehand:
Ich sehe es genauso wir die Du und die anderen, ich möchte ebenfalls den Bienen das beste Zuhause geben, Honigertrag ist nicht mein Ziel, wobei meine Kinder sich schon freuen würden :biene:

Hier mein Vorschlag: Wäre es möglich mit einem gesunden Ableger kleiner Bienen im Frührjahr zu beginnen und das so Volk stark zu machen (auch mit Honigfütterung) bis es seine Kapazitäten erreicht hat? Wenn dies gelingt, wäre es ja super gerüstet für den Winter. Falls das Volk zu groß wird, müssten natürlich noch mal ein Ableger oder mehr gemacht werden.

Gibt es hier jemanden aus Mitteldeutschland der kleine Bienen gut über den Winter bekommen hat? Könnte mich dieser als Pate unterstützen? Bis zum nächsten Jahr ist es ja noch Zeit Dinge zu erlernen. :wink: Auf der Seite "Der Imkerpate" ist leider nicht so viel Andrang, daher hier der Aufruf mit einem kleinen Vorschlag: Gibt es hier eine Übersichtskarte mit Standorten von Imkern mit kleinen Bienen? Dies würde es etwas vereinfachen. Bisher habe ich zwei Bienenfreunde aus Sachsen und Thüringen gefunden die wohl am nächsten an Leipzig liegen.

Es freut mich sehr ein Teil dieses Forums zu sein und freue mich auf den gemeinsamen Weg mit unseren kleinen Freunden.

Sonnige Grüße :juega:

Sven
Benutzeravatar
Rutengänger
 
Beiträge: 7
Registriert: Mi Jul 04, 2018 8:32 pm
Wohnort: Sachsen
Gegend wo die Bienen stehen: keine
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: keine
Zahl grosszelliger Völker: keine
Jahre Imkererfahrung: keine

Re:Fragen des Imkeranfängers

Beitragvon bee » So Jul 08, 2018 6:27 pm

hallo Sven,

Rutengänger hat geschrieben:
Auch wenn ich nun in ein Wespennest steche, warum ist es denn nicht möglich für einen Neueinsteiger mit den kleinen Bienen anzufangen? Zu erlernen gibt es als Neuling viel, doch mit den kleinen Bienen und den vielen Informationen + Paten dürfte es doch möglich sein. Ich tu mich richtig schwer zu einem Imker zu gehen und dessen konventionellen Methoden zu erlernen/ersehen.


Ok ich erklär dir das.
Man kann davon ausgehen, dass die Bienen wissen wie es geht sich gegen die Krankheiten und gegen die Varroamilben erfolgreich zur Wehr zu setzen.
Bienen gibt es seit 10 Millionen Jahren und seitdem der Imker Hand angelegt hat, das sind etwa 100 Jahre, haben die Bienen immer mehr Probleme. Das ging dann so weit ,dass sie ohne den Imker nicht mehr überlebensfähig waren.
Durch die Manipulationen und die falsche Zuchtauslese der Imker, beides nicht nach den Bedürfnissen der Bienen ausgerichtet, kam unsere Biene in diese Situation. Sie hat zudem äusserst wichtige Verhaltensweisen verlernt, die sie aber zum Überleben unbedingt benötigen.
Und das müssen wir ihnen nun wieder beibringen.
Da kannst du dir vorstellen, dass der Imkeranfänger total überfordert ist.
Zunächst musst du das Grundsätzliche im Umgang mit den Bienen erlernen, sodass es in Fleisch und Blut übergeht.
Denn jeden Fehler, den man beim Umgang mit den Bienen begeht, muss man teuer bezahlen. Das ist Tatsache.
Ich habe im Praktikerbereich einige Neulinge mit Hilfe der Online Stockkartenangeleitet.
Leider immer eine herbe Enttäuschung, meist wegen den theoretischen Wünschen der Imkeranfänger, die einfach immer viel zu hoch gesteckt wurden.
Und am Schluss verlieren die dann die Lust an der Sache und alle Bemühungen waren für die Katz.

Somit sollte der Imkeranfänger UNBEDINGT zunächst das Handwerk erlernen, um dann im nächsten Schritt sich an die behandlungsfreie Imkerei zu wagen:
http://resistantbees.com/anfaenger.html

Wo genau liegt der Unterschied zwischen den 5,1mm Waben und 4,9mm?


Ed und Dee Lusby haben heraus gefunden dass das 4,9 so etwas wie eine Schallmauer ist. Darunter haben die Bienen viel weniger Probleme mit ALLEN Krankheiten und Schädlingen.


Hier mein Vorschlag: Wäre es möglich mit einem gesunden Ableger kleiner Bienen im Frührjahr zu beginnen und das so Volk stark zu machen (auch mit Honigfütterung) bis es seine Kapazitäten erreicht hat? Wenn dies gelingt, wäre es ja super gerüstet für den Winter. Falls das Volk zu groß wird, müssten natürlich noch mal ein Ableger oder mehr gemacht werden.


Nein das geht in deinen Händen als Imkeranfänger zu 100% in die Hosen und warum sollte man das mit einem kleinzelligen Volk riskieren, in dem derart viel Arbeit des Vorbesitzers steckt?

Gibt es hier jemanden aus Mitteldeutschland der kleine Bienen gut über den Winter bekommen hat?


Da gibt es einige

Bis zum nächsten Jahr ist es ja noch Zeit Dinge zu erlernen.


Die Hast ist das schlechteste was du bei den Bienen anwenden solltest. Gut Ding braucht Weile.
:wink:

: Gibt es hier eine Übersichtskarte mit Standorten von Imkern mit kleinen Bienen? Dies würde es etwas vereinfachen.


na klar doch:
viewtopic.php?f=94&t=785
liebe Grüße
bee

ResistantBees.com
Benutzeravatar
bee
Site Admin
 
Beiträge: 5006
Registriert: So Mär 17, 2013 7:03 pm
Wohnort: La Palma
Gegend wo die Bienen stehen: La Palma
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: zu viele ;-)
Zahl grosszelliger Völker: 0
Jahre Imkererfahrung: 30

Vorsicht: Bienen bringen Zementhonig

Beitragvon bee » So Jul 08, 2018 6:57 pm

ein Kollege berichtet aus Süddeutschland dass seine Bienen gerade Zementhonig eintragen, der nach 3 Tagen kristallisiert und wie Zement wird.
Hier diskutieren wir darüber was man da machen kann, denn dieser harte Honig ist ungeeignet als Winterfutter und man kann dadurch auch viele gut ausgebaute, kleinzellige Waben verlieren:
viewtopic.php?p=15702#p15702
liebe Grüße
bee

ResistantBees.com
Benutzeravatar
bee
Site Admin
 
Beiträge: 5006
Registriert: So Mär 17, 2013 7:03 pm
Wohnort: La Palma
Gegend wo die Bienen stehen: La Palma
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: zu viele ;-)
Zahl grosszelliger Völker: 0
Jahre Imkererfahrung: 30

Re:Fragen des Imkeranfängers

Beitragvon Rutengänger » Mo Jul 09, 2018 7:20 pm

Hallo bee!

Vielen Dank für Deine Erklärungen! Hast diese Worte ja gewiss nicht zum erstem Mal geschrieben... :-)

Nun würde ich gerne konkreter werden, wie lange dauert es denn einen ersten Ableger von 5,1mm Waben auf 4,9mm zu bekommen? Als Neuling habe ich noch keine Ahnung von der Praxis. Die Verlinkungen habe ich natürlich (alle?) schon gelesen, doch bleibt es bei einer reinen Vorstellung.

Kannst Du mir sagen, was ich am Anfang alles benötige und mit welcher Beute Du die besten Erfahrungen gemacht hast? Generell will ich keine große Bienenhaltung anstreben, auch das Budget ist gering. Mit wieviel Euronen muss ich rechnen für sagen wir mal das erste Jahr?

Danke für das Übersichtskarte, die ist super. Ist es möglich jemanden per E-Mail über dieses Forum zu erreichen? Ich würde ungern warten bis jemand wieder hier im Forum reinschaut um zu erkennen, dass ihm jemand geschrieben hat, denn ein Forum-Teilnehmer wohnt ganz in meiner Nähe.

Und nochmals vielen Dank für Deinen Einsatz hier im Forum. Mit so schnellen Antworten habe ich nciht gerechnet. Vielen Dank dafür. :gracias:

Sonnig Grüße

Sven
Rutengänger
 

Fragen aus Österreich

Beitragvon Franz M. » Di Jul 10, 2018 6:47 pm

Hallo, mit großem Interesse habe ich mich durch eure Homepage gelesen und finde das Thema extrem spannend UND wertvoll! Mein Vater hat 2 Völker Buckfast und ich überlege auch mit der Imkerei anzufangen und habe 2 Fragen. Soweit ich weissŸ ist die Buckfast durch ihren Putztrieb ja ideal für das Konzept der resistenten Biene, richtig?
Zweitens, um die Fütterung mit Honig durchzuführen benötige ich ja enorme Mengen an Honig, wieviel bleibt dann eigentlich noch zur Entnahme?
Danke!
Grüße aus ֖sterreich
Franz
Franz M.
 

Re: Re:Fragen des Imkeranfängers

Beitragvon bee » Di Jul 10, 2018 7:01 pm

hallo Sven,
Rutengänger hat geschrieben:Nun würde ich gerne konkreter werden, wie lange dauert es denn einen ersten Ableger von 5,1mm Waben auf 4,9mm zu bekommen? Als Neuling habe ich noch keine Ahnung von der Praxis. Die Verlinkungen habe ich natürlich (alle?) schon gelesen, doch bleibt es bei einer reinen Vorstellung.


als ich das gemacht habe gab es noch keine Hilfen und es war ein grosser Kampf.
Ich ging zunächst von den grossen Zellen auf 5,1mm Zellen. Das konnten fast alle Völker. Nur beim zweiten Schritt von 5,1 zu 4,9 wurde es sehr schwierig. Von 100 Ablegern konnte das nur einer zu Beginn.
Es gibt aber auch Kollegen die derart viel Fingerspitzengfühl haben mit den Bienen, dass sie es geschafft haben ihre Bienen direkt von gross auf 4,9 zu bringen. Das war zB Benjamin aus Asturien, der aber eine sehr ursprüngliche dunkle Biene hat.

Jetzt haben wir zum Glück die kleinzelligen Kunstwaben und mit denen ist es im Vergleich dazu ein Kinderspiel:
http://resistantbees.com/plastik.html

Kannst Du mir sagen, was ich am Anfang alles benötige und mit welcher Beute Du die besten Erfahrungen gemacht hast? Generell will ich keine große Bienenhaltung anstreben, auch das Budget ist gering. Mit wieviel Euronen muss ich rechnen für sagen wir mal das erste Jahr?


Ich verwende Langstroth, Dee Lusby auch, aber nur Vollzargen. Damit kann man sich am besten an die Bedürfnise der Bienen anpassen.
Wenn du alles neu kaufst musst du schon mit einigen Ausgaben rechnen. Hier ist das Material wie Zargen etc extrem günstig zu bekommen. 50€ für einen Stock Langstroth komplett mit Rähmchen und 2 Zargen, Deckel, Zwischendeckel und Boden. Bei euch ist das viel teurer. Es ist einfach so, dass in Spanien bestimmt mehr als 90% der Stöcke von Profiimkern bewirtschaftet werden und deshalb sind die Materialien so günstig.
Am günstigsten ist selber bauen.
:wink:

Danke für das Übersichtskarte, die ist super. Ist es möglich jemanden per E-Mail über dieses Forum zu erreichen? Ich würde ungern warten bis jemand wieder hier im Forum reinschaut um zu erkennen, dass ihm jemand geschrieben hat, denn ein Forum-Teilnehmer wohnt ganz in meiner Nähe.


Kann ich leider nicht weiter geben. Schreib ihm ne PN.
:wink:
liebe Grüße
bee

ResistantBees.com
Benutzeravatar
bee
Site Admin
 
Beiträge: 5006
Registriert: So Mär 17, 2013 7:03 pm
Wohnort: La Palma
Gegend wo die Bienen stehen: La Palma
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: zu viele ;-)
Zahl grosszelliger Völker: 0
Jahre Imkererfahrung: 30

Re: Fragen aus Österreich

Beitragvon bee » Di Jul 10, 2018 7:15 pm

hallo Franz,
Franz M. hat geschrieben: Mein Vater hat 2 Völker Buckfast und ich überlege auch mit der Imkerei anzufangen und habe 2 Fragen. Soweit ich weissŸ ist die Buckfast durch ihren Putztrieb ja ideal für das Konzept der resistenten Biene, richtig?


Ich muss dich aufklären, dass die Bezeichnung Buckfast keine Rasse ist, sondern eine Mischung aus allen möglichen Rassen. Jeder Buckfastzüchter macht das was er will und die Bezeichnung Buckfast sagt eigentlich nur etwas darüber aus WIE man die Bienen züchtet, nichts über eine Rasse.
Somit kann man auch nicht sagen dass sie einen speziellen Putztrieb haben. Und Putztrieb hat ja auch nicht vil zu tun mit dem hygienischen Verhalten nach dem wir streben:
http://resistantbees.com/hyg.html

Zweitens, um die Fütterung mit Honig durchzuführen benötige ich ja enorme Mengen an Honig, wieviel bleibt dann eigentlich noch zur Entnahme?


Wenn du von enormen Mengen Honig sprichst, dann heisst das ja, dass der Imker auch enorme Mengen an Honig erntet und diesen dann durch Zuckersirup ersetzt. Es geht einfach darum, dass man den Bienen ihren Honig nicht entwenden darf, wenn sie ihn dringend benötigen. Zuckersirup verkürzt die Lebenserwartung der Bienen:
https://resistantbees.com/blog/?page_id=1302

Die Lösung ist ganz simpel.

Der Imker, der auf kleine Zellen umstellt, macht mit seinen grosszelligen Völkern so weiter wie bisher.
Von denen kann er wie üblich Honig ernten. An einem anderen Standplatz, der unbedingt mehr als 3km von anderen, grosszelligen Völkern entfernt sein sollte (wegen der Varroareinfektion von fremden Völkern) baut er sich langsam einen neuen Bienenstand mit kleinzelligen Völkern auf. Und die kann er, wenn nötig, mit dem Honig von seinen ursprünglichen Völkern verstärken.
:wink:
liebe Grüße
bee

ResistantBees.com
Benutzeravatar
bee
Site Admin
 
Beiträge: 5006
Registriert: So Mär 17, 2013 7:03 pm
Wohnort: La Palma
Gegend wo die Bienen stehen: La Palma
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: zu viele ;-)
Zahl grosszelliger Völker: 0
Jahre Imkererfahrung: 30

lustiges von Erik Österlund

Beitragvon bee » Di Jul 10, 2018 7:33 pm

auf meine Frage wie denn das Imkertreffen in Neusiedel war, wo Erik Österlund auch einen Vortrag hielt, antwortete mir Erik unter anderem folgendes:

Erik Österlund hat geschrieben:Ich hörte, wie ich selber einige Dinge sagte, die ich noch nie zuvor gehört habe.



Erik Österlund hat geschrieben:And I heard my self saying a few things I havn’t heard before.:)


:risa: :risa: :risa: :risa: :risa: :corazon:
liebe Grüße
bee

ResistantBees.com
Benutzeravatar
bee
Site Admin
 
Beiträge: 5006
Registriert: So Mär 17, 2013 7:03 pm
Wohnort: La Palma
Gegend wo die Bienen stehen: La Palma
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: zu viele ;-)
Zahl grosszelliger Völker: 0
Jahre Imkererfahrung: 30

Re: Diskussionsforum für alle

Beitragvon Rutengänger » Do Jul 12, 2018 9:45 am

Hallo bee!

Vielen Dank wieder einmal für die Beantwortung meiner Fragen. :gracias:

Wenn es so günstig bei Euch einzukaufen ist, wäre dann eine Bestellung bei Euch insgesamt günstiger? Die MwSt müsste ich ja noch dazu geben und warscheinlich auch der Versand. Rechnet sich das?

Mit Elias hat sich jemand in meiner Nähe gefunden der dieses Jahr auf kleine Bienen umsteigt. Das hat prima geklappt, vielen Dank nochmal an Elias für das schöne Telefonat! So macht dieses Forum richtig Spaß und erfüllt genau diesen Zweck wofür er mal eingerichtet wurde. :wink:

Für das Selberbauen habe ich keine Zeit, daher geht es nur über den Geldbeutel. Ist es sinnvoll gebrauchte Zargen zu verwenden? Hm.. wohl nur wenn der Imker bekannt ist und das Vertrauen vorhanden ist.

ok, dann regnerische :ha: Grüße aus Leipzig

Sven
Benutzeravatar
Rutengänger
 
Beiträge: 7
Registriert: Mi Jul 04, 2018 8:32 pm
Wohnort: Sachsen
Gegend wo die Bienen stehen: keine
Zahl kleinzelliger Bienenvölker: keine
Zahl grosszelliger Völker: keine
Jahre Imkererfahrung: keine

VorherigeNächste

Zurück zu DISKUSSIONSFORUM für alle

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Ralf Moritz und 3 Gäste

cron